HÜRTH AM MAIGLER SEE  
 
 

 

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Impressum 

 

 

 

 

 

 Pastoralkonzept

 

Pfarrgemeinderat und Pastoralteam haben zusammen mit weiteren Interessierten sowie mit Unterstützung durch das Generalvikariat das nachstehende Pastoralkonzept erar-beitet. Das Konzept wurde am 21.03.2012 in einem Gespräch mit dem Generalvikariat verabschiedet.

 

 

 

Seelsorgebereich Hürth – Am Maigler See

 

 

 

Pastoralkonzept

 

 

 

 

 

 

 

 

Verabschiedet vom Pfarrgemeinderat am 10.05.2011

und in einem Gespräch mit dem Generalvikariat am 21.03.2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

 

A.    Vorwort                                                                        3

 

 

 

B.    Eckpunkte

 

 

1.     Liturgie                                                                          4

 

1.1       Was verstehen wir unter Liturgie?

1.2       Wie setzen wir unsere Vorstellungen von Liturgie um?

1.3       Perspektiven

 

 

2.     Jugend und Familie                                                       7

 

2.1       Welche Bedeutung haben Jugend und Familie in unseren Gemeinden?

2.2       Wie gestalten wir vor diesem Hintergrund unser Gemeindeleben?

2.3       Perspektiven

 

 

3.     Caritative Arbeit – Dienst für den Nächsten                  10

 

3.1       Was verstehen wir unter caritativem Handeln?    

3.2       Wie setzen wir dies in unseren Gemeinden um?

3.3       Perspektiven

 

 

4.     Öffentlichkeitsarbeit                                                      12

 

4.1       Welche Bedeutung hat die Öffentlichkeitsarbeit für uns?

4.2       Wie gestalten wir vor diesem Hintergrund unsere Öffentlichkeitsarbeit?

4.3       Perspektiven

 

 

 

 

  

A.    Vorwort

 

 Das vorliegende Pastoralkonzept dient dazu, den Weg unserer Kirche in „Hürth am Maigler See“ zu bestimmen. In Christus und seiner Kirche ist jede(r) einzelne Getaufte, ob nun aus St. Brictius, St. Dionysius oder aus St. Maria am Brunnen, ob nun Kirchgänger, Kirchgängerin oder nicht, in die eine katholische Gemeinschaft hinein gestellt. Gemeinsam leben wir unseren Glauben, stärken uns durch ihn und gehen durch Vertiefung immer weiter auf Gott zu. Genau dadurch lernen wir uns selber kennen, begegnen wir dem wahren Leben.

 

Diese Ziele und Herausforderungen an unsere Gemeinden erfordern ein Netz von vielen engagierten haupt- und ehrenamtlich tätigen Händen sowie natürlich finanzielle Ressourcen. Im Einzelfall werden Prioritäten gesetzt werden müssen. Immer wieder haben wir zu entscheiden, welche konkreten Maßnahmen uns diesen Zielsetzungen näherbringen, ob wir uns diese leisten können und ob es Menschen gibt, die diese durchführen können und wollen.

 

Alle lockeren oder festen Institutionen, Gruppierungen, Vereine und Verbände in unseren drei Pfarreien sind Teil des Pfarrlebens. Ihr Wirken findet sich in den vier großen Gliederungsaspekten des Pastoralkonzepts verteilt wieder. Das Konzept möchte so anregen, ihr integratives Mitwirken im und am Pfarrleben genauer auszuloten.

 

Das vorliegende Pastoralkonzept soll als lebendiges Konzept verstanden und regelmäßig vom Pfarrgemeinderat aktualisiert und alle zwei Jahre überprüft werden.

 

„Rede nur dann von deinem Glauben, wenn du gefragt wirst. Aber lebe so, dass du gefragt wirst.“ (Roger Schutz)

Als getaufte und gefirmte Christen haben wir alle den Auftrag, uns mit dem Glauben immer wieder neu auseinanderzusetzen. Wir müssen versuchen, aus dem Evangelium heraus überzeugend zu leben. Durch die veränderte gesellschaftliche Situation ist die Glaubensweitergabe mehr denn je eine Herausforderung für unsere Gemeinden. Tradition erstarrt, wenn die Bedeutung verloren geht. Glaubensweitergabe zeigt sich auch durch das Handeln christlicher Gemeinschaft. Glaubensweitergabe richtet sich an alle Menschen, die uns im Alltag begegnen  In einer Zeit des Überangebots an Freizeitgestaltung und Sinnsuche, der Konsum- und Leistungsorientiertheit ist es nicht einfach, diese Menschen zu erreichen. Die Gemeinde ist hier gefragt, mit Offenheit für die Verschiedenheit der Menschen ihres Einzugsgebiets auf diese zuzugehen. Dazu gehört, dass sie als „Kirche vor Ort“ präsent ist und um die Sorgen und Probleme in ihrem Umfeld weiß. Durch den offenen und einladenden Charakter ihres Gemeindelebens bietet sie sich den Menschen als Gesprächspartner an. Ihre Angebote laden zum Mitdiskutieren, Mitfeiern und Mitmachen ein.

 

Auch für aktive Christen ist die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben eine lebens-lange Aufgabe. Glaubensinhalte wollen verstanden und diskutiert werden, Glaube will – auch im Austausch mit anderen – gelebt und erfahren werden. Die Mittel und Wege, die dem Einzelnen helfen, seinen Glauben „wach zu halten“ und zu beleben, sind dabei so vielseitig wie die Menschen selbst.

 

Jede christliche Gemeinschaft sollte sich daher bemühen, die Vielfalt der Formen und Aktivitäten ihrer Mitglieder zuzulassen und zu fördern und ihre Gottesdienste und ihr Gemeindeleben zu einem Ort der Gottesbegegnungen und Gemeindebegegnungen werden zu lassen, die möglichst vielen ihrer Mitglieder eine geistliche Heimat geben kann.

 

 

B.    Eckpunkte

 

 

1. Liturgie

 

 

1.1  Was verstehen wir unter Liturgie?

 

Die Feier des Gottesdienstes ist wichtigster und unverzichtbarer Bestandteil im Leben der Gemeinde. Denn der Herr, der seinen Jüngern versprochen hat „wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen (Mt 18, 20)“, ist gegenwärtig, wenn die Gemeinde betet und singt. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, wenn die heiligen Schriften in der Kirche gelesen werden, und er ist gegenwärtig mit seiner Kraft in den Sakramenten, die die Gemeinde im Gottesdienst feiert. Die Liturgie soll in vielfältiger Form den Menschen die Möglichkeit geben, Gott zu begegnen und ihre Gottesbeziehung gemeinschaftlich zu feiern, auszudrücken und zu vertiefen. So vielfältig die Glaubens- und Lebenssituationen der Menschen sind, so vielfältig müssen deshalb auch die liturgischen Angebote sein. Die Liturgie ist nicht nur Aufgabe der Priester und Diakone, sondern die ganze Gemeinde ist Träger der Liturgie. Die Gläubigen sollen deshalb aktiv in die Gestaltung und Feier der Liturgie mit ein-bezogen werden.

 

 

1.2  Wie setzen wir in unseren Gemeinden unsere Vorstellungen von Liturgie um?

 

1. Eucharistiefeiern

 

Die Eucharistiefeier ist „Höhepunkt“, dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt“ (Liturgiekonstitution II Vat. Konzil N.10). Durch das Essen von dem einen Brot, das der Herr selbst ist, wird die Einheit unter den Gläubigen gestärkt. Wegen der besonderen Bedeutung der Sonntagsmesse soll in jeder Kirche des Seelsorgebereichs eine Sonntags- bzw. Vorabendmesse angeboten werden. Hierbei sollen auf Zukunft hin die Gottesdienstzeiten so verändert werden, dass die Messen zur Not von einem Priester gefeiert werden können. Insbesondere in St. Maria am Brunnen und St. Dionysius sollen regelmäßig Familienmessen mit kindgerechter Katechese stattfinden, da in diesen beiden Gemeinden ein größerer Anteil an Familien wohnt.  In den Sonntagsmessen sollen Laien als Lektoren, Kommunionhelfer und Messdiener mitwirken. Sie sollen für ihre Aufgabe von den Hauptamtlichen gut vorbereitet und begleitet werden.

Damit die Liturgie von den Gläubigen als lebendig erlebt wird, soll neben einer ansprechenden Verkündigung ein besonderes Augenmerk auf die Auswahl der Lieder gelegt werden. Regelmäßig sollen neue Lieder eingeübt werden. Das neuere geistliche Liedgut soll häufiger als zurzeit etwa ein- bis zweimal im Monat zum Einsatz kommen.

In jeder der drei Kirchen soll werktags wenigstens ein Gottesdienst stattfinden.

 

 

2. Die liturgischen Zeiten

 

Während der besonderen Zeiten des Kirchenjahres (Advent, Fastenzeit) soll es besondere Gottesdienstangebote geben, wie Taizégebete, Kreuzwegandachten, Roratemessen, Frühschichten. Diese Angebote können auch von Laien oder den Kirchenmusikern durchgeführt werden.

 

Soweit es die Zahl der Priester erlaubt, soll in jeder Kirche eine Christmette stattfinden.

 

An den Kar- und Ostertagen hat sich der jährliche Wechsel der Gottesdienste zwischen Alstädten-Burbach und Stotzheim bewährt und soll beibehalten werden. In der Pfarrei, in der an den einzelnen Kar- und Ostertagen kein Gottesdienst stattfindet, soll ein Fahrdienst eingerichtet sein, damit insbesondere die älteren Gemeindemitglieder die Möglichkeit haben, den Gottesdienst an diesen wichtigen Tagen im Kirchenjahr mitzufeiern.

 

Solange es die Anzahl der Priester zulässt, soll an Fronleichnam bzw. an dem Sonntag vor Fronleichnam (in Alstädten-Burbach) weiterhin eine Prozession in jedem der drei Orte stattfinden, da diese Prozession auch eine Demonstration des Glaubens in dem jeweiligen Ort ist. Sollte sich die Anzahl der Priester verringern, ist zu prüfen, ob nur eine Fronleichnamsprozession für den Seelsorgebereich durchgeführt wird.   

 

Für den Tag des ewigen Gebetes soll ein neues Konzept überlegt werden mit der Zielsetzung, mehr Gruppen der Gemeinden in diesen Tag  mit einzubeziehen.

 

Marienandachten im Mai und Rosenkranzandachten im Oktober sollen in den drei Kirchen beibehalten und in der Regel von den Gläubigen selbständig gestaltet werden.   

 

 

            3. Gottesdienste für besondere Gruppen

 

Weil die Lebenssituation der Menschen sehr unterschiedlich ist, soll es spezielle Gottesdienste für besondere Gruppen in der Gemeinde geben, um sie in ihrer Gottesbeziehung zu stärken. Diese Gottesdienste sollen von den Gruppen nach Möglichkeit selber vorbereitet oder mit den Hauptamtlichen gemeinsam geplant werden. Da die kfd in allen drei Gemeinden eine große Gruppe bildet, soll es in allen drei Gemeinden regelmäßige Gottesdienste für die Frauengemeinschaft geben. Diese Gottesdienste werden teils als Messe, teils als Wortgottesdienste gefeiert. Für die Senioren in der Altenstube Gleuel findet einmal im Monat eine Hl. Messe statt.

 

Ein besonderes Augenmerk soll den Kindern bei der Gottesdienstgestaltung gelten. Insbesondere während der Erstkommunionvorbereitung sollen die Kinder in die Sonntagsmesse aktiv miteinbezogen werden, indem sie kleine Aufgaben übernehmen (Fürbitten, Gabenbereitung, Leuchter etc.) und sie direkt angesprochen werden. Etwa einmal im Monat soll die Sonntagsmesse speziell für Familien gestaltet sein. Für jüngere Kinder gibt es in Gleuel und Stotzheim etwa vierteljährlich so genannte Krabbelgottesdienste. Familiengottesdienste und Krabbelgottesdienste sollen nach Möglichkeit mit Eltern vorbereitet werden (Familienmesskreis), damit sie den Bedürfnissen der Familie entsprechen. Für die Kinder der katholischen Kindergärten in Gleuel und Alstädten-Burbach gibt es regelmäßig Kindergartengottesdienste, die vom Kindergarten mit vorbereitet werden. Der Kindergarten soll aber auch ein- bis zweimal im Jahr die Sonntagsmesse mitgestalten, damit sich die Kindergartenkinder und ihre Familien als Teil der Gesamtgemeinde erfahren können. Für die Schüler der beiden Grundschulen in Gleuel und Alstädten-Burbach werden in Absprache mit den Grundschulen wöchentlich Schulgottesdienste angeboten. Diese werden jahrgangsstufenweise, teils als Hl. Messe, teils als Wortgottesdienst, durchgeführt, so dass jeder Schüler etwa einmal im Monat Schulgottesdienst hat. Zu bestimmten Anlässen (Weihnachten, Schulanfang, Schulabschluss) werden die Schulgottesdienste ökumenisch durchgeführt und von den Schulen vorbereitet. Auch die Schule für lernbehinderte Schüler in Stotzheim hat regelmäßig Schulgottesdienste. Diese werden von dem für die Seelsorge an dieser Schule beauftragten Diakon abgehalten.

 

 

4. Gottesdienste an Wendepunkten des Lebens

 

Menschen, die Wendepunkte ihres Lebens mit einem Gottesdienst begehen wollen, werden von uns mit offenen Armen empfangen, auch wenn sie nicht zu den regelmäßigen Gottesdienstteilnehmern zählen. Wir wollen ihnen Raum gehen, in besonderen Situationen ihres Lebens ihre Gottesbeziehung feiernd auszudrücken und sie so stärken zu lassen.

 

Da die Taufe unter anderem Aufnahme in die Gemeinde vor Ort bedeutet, findet in jeder der drei Kirchen einmal im Monat ein Tauftermin statt. In begründeten Einzelfällen kann von diesem Rhythmus abgewichen werden. Je nach Anmeldezahl werden die Kinder einzeln oder in Gruppen getauft. Das Taufgespräch sollte von dem taufenden Priester oder Diakon geführt werden. Die Eltern können ihre Wünsche (z.B. Lieder, Fürbitten, Texte) in die Feier mit einbringen und sollen zur Mitgestaltung ermutigt werden.

 

Die Termine für die Trauung werden individuell mit dem Brautpaar abgesprochen. Das Brautpaar wird durch den trauenden Priester oder Diakon in Gesprächen vorbereitet. Bei diesen Gesprächen wird auch der Trauungsgottesdienst geplant. Hierbei soll auf die Wünsche des Brautpaars soweit möglich Rücksicht genommen werden. Die Teilnahme an einem überregionalen Kurs für Brautleute wird empfohlen.

 

Ehejubiläen sollen möglichst im Rahmen der normalen Gemeindemesse gefeiert werden. Die Eheleute können so ein Zeugnis des Bestands der Liebe vor der Gesamtgemeinde geben. Sollte eine Feier in der Gemeindemesse nicht möglich sein, kann ein eigener Gottesdienst hierfür angesetzt werden.

 

Den Kranken, die es wünschen, wird die Heilige Kommunion von den Priestern, der Gemeindereferentin oder Kommunionhelfern nach Hause gebracht und dort ein kleiner Gottesdienst mit ihnen gefeiert. In Zukunft wäre es wünschenswert, zumindest in gewissen Abständen einen gemeinsamen Krankensalbungsgottesdienst in den Kirchen des Seelsorgebereichs anzubieten. Durch das Notrufhandy des Dekanats ist für Versehgänge immer ein Priester erreichbar.

 

Trauergottesdienste finden zurzeit je nach Wunsch der Angehörigen als Wortgottesdienste oder als Exequien vor der Beerdigung statt. Sollte sich die Anzahl der Priester im Seelsorgebereich verringern, muss hier eventuell eine Änderung vorgenommen und die Exequien mit der Werktagsmesse der Gemeinde zusammengelegt werden.

 

Wer eine neue Wohnung oder ein neues Haus bezogen hat, kann durch einen Priester eine Haussegnung vornehmen lassen.

 

 

1.3 Perspektiven

 

Die Formenvielfalt der liturgischen Feiern in unserem Seelsorgebereich ist groß und eine Bereicherung für die Gemeinden. Hierbei werden manche liturgische Angebote, wie z.B. Andachten und bestimmte Wortgottesdienste, selbständig von Laien getragen und durchgeführt. Auch wenn diese Angebote zahlenmäßig nicht immer großen Zuspruch haben, wollen wir diese Angebote bestehen lassen und das Engagement  der Gläubigen wertschätzen und stärken. Um die Qualität des liturgischen Angebots zu sichern, werden die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ggf. zu Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen eingeladen.

 

Die liturgischen Angebote, die  überwiegend von hauptamtlichen Kräften getragen werden, werden bei einer Veränderung der Zahl der hauptamtlichen Mitarbeiter in Zukunft neu überprüft werden müssen. Hier wird es dann wahrscheinlich zu einer Reduzierung des Angebots (Exequien, Samstagvorabendmesse, Gottesdienste an Hochfesten, Fronleichnamsprozessionen etc.) kommen müssen. Durch die notwendige Bündelung von Aktivitäten können sich durch veränderte Konzepte jedoch auch neue Chancen ergeben.

 

 

 

 

2. Jugend und Familie

 

 

2.1  Welche Bedeutung haben Jugend und Familie in unseren Gemeinden?

 

Familien sind die ersten Orte in unseren Gemeinden, an denen Kinder in Kontakt kommen können mit unserem christlichen Glauben. Angebote in unseren Gemeinden für Familien mit Kindern in den ersten Lebensjahren sind Eltern-Kind- bzw. Krabbelgruppen, Kleinkindergottesdienste und die Kindertagesstätten bzw. das Familienzentrum. Ein weiteres Hineinwachsen in die Gemeinden ist möglich in der Vorbereitungszeit auf die Erstkommunion, in der Regel für Kinder im 3. Schuljahr. Für manche Kinder findet in dieser Zeit die erste Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben statt. Kinder- und Jugendarbeit bieten weitere Möglichkeiten, in unseren Gemeinden mitzuwirken und mitzugestalten. Besondere Bedeutung hat hierbei die große Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die sich als Messdienerinnen und Messdiener engagieren. Für Jugendliche im Alter von etwa 15 bis 17 Jahren bietet sich mit der Vorbereitung auf die Firmung noch einmal die Gelegenheit, sich mit unserem christlichen Glauben und den konkreten Gemeinden auseinanderzusetzen.

Das Gemeindeleben soll attraktiv sein, die Gottesdienstgestaltung ansprechend und zeitgemäß. Jugendliche sollen ihre Ideen, auch unkonventionelle, einbringen können, Spaß miteinander haben und Zusammenhalt erfahren. Kinder, Jugendliche und Familien, die am Gemeindeleben teilnehmen und sich vielfältig ehrenamtlich engagieren, sind die Zukunft unserer Gemeinden und sichern deren Lebendigkeit und Fortbestand.

 

 

2.2  Wie gestalten wir vor diesem Hintergrund unser Gemeindeleben?

 

Eltern-Kind- bzw. Krabbelgruppen

Es gibt in unseren Gemeinderäumen das Angebot von Eltern-Kind- bzw. Krabbelgruppen für Kleinkinder vor dem Kindergartenalter. Veranstalter ist u. a. das Katholische Bildungswerk.

 

Kindertagesstätten bzw. Familienzentrum

In zwei unserer Gemeinden gibt es katholische Kindertagesstätten, in der dritten Gemeinde eine in anderer Trägerschaft. Gemeinsam bilden sie ein (katholisches) Familienzentrum.

 

Gottesdienste

Für Familien mit Krabbelkindern, Kindergartenkindern und Kindern in den ersten Grundschuljahren bieten wir ca. alle 6 bis 8 Wochen Kleinkindergottesdienste an. In der Vorbereitung und Gestaltung arbeiten Mütter mit.

Für Familien mit Schulkindern gibt es Familienmessen, die vorbereitet und gestaltet werden von Familienmesskreisen; ca. 2-3mal jährlich feiern wir gemeinsame Familienmessen für den Seelsorgebereich.

Für die Schüler der Grundschulen gibt es ca. einmal im Monat für jedes Schuljahr einen Schulgottesdienst.

 

Kinder-Bibeltage

Einmal jährlich findet ein gemeinsamer Kinder-Bibeltag in unserem Seelsorgebereich statt. Er wird vorbereitet und durchgeführt von einem Kreis von über 20 Müttern und Jugendlichen.

 

Erstkommunionvorbereitung

Zur Erstkommunionvorbereitung sind in der Regel die Kinder des 3. Schuljahres eingeladen. Die Kinder werden in kleinen Gruppen durch ehrenamtliche Katecheten, zumeist Mütter oder Väter der Kommunionkinder, vorbereitet. Die Vorbereitung und Begleitung der Katecheten erfolgt durch die Gemeindereferentin. Die Kommunionvorbereitung findet in jeder Gemeinde separat statt, allerdings werden in zwei Gemeinden bereits seit Jahren Elternabende, Katechetenrunden und größere Aktionen gemeinsam durchgeführt.

 

Sternsingeraktionen

Die Sternsingeraktionen werden vorbereitet und durchgeführt mit Beteiligung von Jugendlichen, Eltern und Ortsausschuss-Mitgliedern.

 

Offene Angebote für Kinder

Jugendliche und erwachsene Ehrenamtliche gestalten für Kinder wöchentliche, monatliche oder vierteljährliche Angebote wie Tischfußball- und Tischtennisspiel, Spieletreff, Bastelnachmittag, Filmabend oder -nacht, Kinderdisco.

 

Musikalisches Angebot für Kinder

Der Kirchenmusiker leitet eine Flöten- und Orffgruppe und ermöglicht kostenlos das Erlernen der Instrumente.

 

Angebote der Pfarrbüchereien für Kinder

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Pfarrbüchereien bieten neben dem Bücher- und Medienverleih regelmäßig verschiedene kreative Angebote für Kinder an, u. a. für Kinder der OGS.

 

Angebote für Messdiener

Jugendliche und erwachsene Ehrenamtliche gestalten in den einzelnen Gemeinden regelmäßige Aktionen für die Messdiener, wie Ausflüge, Spiele, Filmnächte, Besuche von Kletterpark und Kegelbahn, und jährlich ein Wochenende bzw. eine einwöchige Ferienfreizeit. Einmal im Jahr findet auch ein gemeinsames Messdienerwochenende für unseren Seelsorgebereich statt.

 

Leiterrunden

Die jugendlichen Gruppenleiter treffen sich in allen Gemeinden separat in regelmäßigen Leiterrunden zu Austausch und Planung ihrer Aktivitäten.

 

Firmvorbereitung

Die Firmvorbereitung für Jugendliche im Alter von etwa 15 bis 17 Jahren wird in unserem Seelsorgebereich gemeinsam durchgeführt. Die gemeinsamen Vorbereitungstreffen werden geleitet von den hauptamtlichen pastoralen Mitarbeitern mit ehrenamtlichen Katecheten (Eltern, junge Erwachsene, Ortsausschuss-Mitglieder). Außerdem arbeiten die Firmbewerber bei jeweils einem konkreten Projekt in den Gemeinden mit.

 

Angebote der Dekanatsjugend

Die Dekanatsrunde „Katholische Jugend Hürth“, bestehend aus jugendlichen Vertretern der Hürther Gemeinden und dem Dekanatsjugendseelsorger, macht auf Stadtebene viele Angebote verschiedener – auch ungewöhnlicher – Gottesdienstfeiern für Jugendliche und Familien und Angebote im Freizeitbereich für Kinder und Jugendliche.

 

 

2.3 Perspektiven

 

Im Bereich der Messdiener- und Jugendarbeit wollen wir den Austausch und die Weitergabe von Informationen zwischen den Gemeinden fördern und verbessern. Hilfreich könnten regelmäßige gemeinsame Treffen der Leiterrunden sein.

 

Es ist wichtig, frühzeitig den Nachwuchs zu fördern, z.B. engagierten Jugendlichen verstärkt Gruppenleiterschulungen anzubieten, sobald es ihr Alter zulässt. Ebenso streben wir regelmäßige Fortbildungsangebote für die jugendlichen und erwachsenen ehrenamtlichen Mitarbeiter (Gruppenleiter, Katecheten) an.

 

Für die Firmvorbereitung sollte überlegt werden, das Firmalter herabzusetzen, um mehr Jugendliche vor Beendigung ihrer Schulzeit und Beginn ihrer Berufsausbildung oder vor eventuellen Auslandsaufenthalten zu erreichen. Außerdem überdenken wir die Form der Vorbereitung: statt einzelner Vorbereitungstreffen könnte ein einwöchiger zusammen-hängender Firmkurs effektiver sein.

 

 

 

 

3. Caritative Arbeit - Dienst für den Nächsten

 

 

3.1 Was verstehen wir unter caritativem Handeln?

 

Schon die Urgemeinde hielt sich an das Jesuswort „ Was Ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt Ihr mir getan“ (Mt 25,40).  Unter dieses Leitmotiv stellen wir unsere Gemeindearbeit. In der Nachfolge Christi wollen wir ein Anker sein für Benachteiligte, wollen unsere Unterstützung und Hilfe anbieten und mit offenen Augen und Ohren auf die lauten und leisen Hilferufe unserer Mitmenschen achten. Unsere Hilfe soll vor allem Hilfe zur Selbsthilfe sein und Notleidenden die Sicherheit geben, dass ihr Schicksal Beachtung findet und sie nicht allein gelassen werden.

 

So wie wir unseren nächsten Mitmenschen begegnen, wollen wir uns auch für die Menschen in anderen benachteiligten Ländern engagieren. Auch hier soll unsere Hilfe zu Selbsthilfe anleiten. Wichtig erscheint uns, dass wir und kommende Generationen in dem Bewusstsein wachsen, dass unser Reichtum uns zum Teilen mit anderen verantwortlich machen muss.  Den wachsamen Blick für andere wollen wir uns bewahren, ein auf Christus ausgerichtetes Leben soll unser Ziel sein.

 

 

3.2  Wie setzen wir dies in unseren Gemeinden um?

 

  1. Blick auf den Menschen  vor Ort

 

-         Eine große Aufgabe ist die Betreuung von alten und kranken Menschen in unseren Ortsteilen und die Begleitung und Unterstützung ihrer Angehörigen.

-         Unser Blick gilt Kindern und Jugendlichen, die aus armen Verhältnissen kommen und die kaum Perspektiven für die Zukunft haben.

-         Unser Blick gilt Alleinerziehenden und jungen Familien, die große wirtschaftliche oder psychologische Schwierigkeiten haben.

-         Unser Blick gilt allen Menschen, die durch bestimmte Lebenssituationen in eine Krise geraten sind.

 

 

Die örtlichen Caritasausschüsse koordinieren die einzelnen Arbeitskreise in unseren Gemeinden und  halten Kontakt zum übergeordneten Stadt-Caritasverband. Konkret werden betreut die Alten- und Krankenbesuchsdienste, die regelmäßigen Seniorenstuben; wir halten Kontakt zu unserem kirchlichen Altenheim Sebastianusstift und sorgen für eine enge Anbindung an die Pfarrei.

 

In den Gemeinden existieren Geburtstagsbesuchsdienste für „runde“ Geburtstagskinder. In der Vorweihnachtszeit werden Bedürftige mit den Altenhilfe-Paketen besucht.

 

Wir versuchen die Kinder schon sehr früh pädagogisch zu fördern, indem wir mehrere Kinder-Krabbelgruppen und Fördergruppen unter pädagogischer Leitung in unseren Pfarrheimen untergebracht haben.

 

Unsere Kitas haben sich zu einem (katholischen) Familienzentrum zusammengeschlossen, Schwerpunkte sind Förderung von allein erziehenden Eltern, Unterstützung bei Erziehungsproblemen und Elternarbeit im Allgemeinen. Unsere Caritaskassen finanzieren Frühstück und Mittagessen für bedürftige Kinder sowohl im Kindergarten als auch in der Schule. Wir unterstützen entsprechende Kinder bei schulischen Belangen und Freizeitaktivitäten. Wir tragen also Sorge, dass diese Kinder am allgemeinen gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

 

Über unsere Ortscaritas werden auch Kleider- und Möbelvermittlungen durchgeführt.

Wir unterstützen die Hürther Tafel und sind Bedürftigen behilflich bei der Beschaffung der dafür benötigten Berechtigungsscheine und helfen ebenfalls bei Einkäufen.

 

Unsere Pfarrbüros haben stets ein offenes Ohr für allgemeine Bedürftige.

 

Wir führen in einigen Ortsteilen regelmäßig Caritashaussammlungen durch und bitten auch in den örtlichen Pfarrbriefen um regelmäßige Überweisungen. Die kfd sammelt aktiv für das Müttergenesungswerk. Daneben fließen in unsere Caritaskassen viele Gelder aus privaten Festen und Dorffesten sowie zweckgebundene Spenden.

 

 

2. Solidarität mit der Weltkirche

 

Seit Jahren bestehen in unseren Gemeinden feste Verbindungen zu Partnergemeinden in der Dritten Welt. Seit 36  Jahren wird eine Partnergemeinde im Montevideo/ Uruguay unterstützt, des Weiteren ein Ausbildungsprojekt in Brasilien für 40-50 Jugendliche und seit über 30 Jahren die Andheri-Hilfe. In mehreren Ortsteilen gibt es „ Eine-Welt-Läden“, wir bevorzugen bei unseren Festen stets fair gehandelte GEPA- Produkte.

Der so genannte Nikolausmarkt und die kfd unterstützen ein Dritte-Welt-Projekt auf Dekanatsebene.

 

 

3.3  Perspektiven

 

 Wichtig ist für uns, dass die Familienzentren weiter in die Ortschaften hinein wachsen und breite Resonanz im öffentlichen Bewusstsein finden. Wichtig ist uns die weitere Vernetzung unserer Mitarbeiter in den drei Ortsteilen, damit wir unsere Ziele erreichen, denn: Nur gemeinsam sind wir stark.

Die gesellschaftliche Entwicklung wird immer mehr Aufgaben von der öffentlichen Hand in kirchlich-private Bereiche zurückverlagern, so dass auch ganz konkrete Projekte weiter von uns gefördert werden müssen:

-         Patenschaften für einzelne Kinder

-         Hausaufgabenhilfe

-         Bereitschaft älterer Mitmenschen, ihr Wissen in Kindergarten und Schule weiterzugeben.

-         Ausbau der Weitervermittlung von Gebrauchsgegenständen

 

Wir sehen uns in Zukunft als Kommunikationsplattform auch für andere, nicht-kirchliche Sozialdienste.

 

 

 

 

4. Öffentlichkeitsarbeit

 

 

 4.1 Welche Bedeutung hat die Öffentlichkeitsarbeit für uns?

 

 Als Christen haben wir den Auftrag, die Frohe Botschaft allen Menschen zu verkünden, den Nahen und den Fernen. Es ist uns daher ein Anliegen, Wege zu suchen, um allen Menschen in unserer Gemeinde den Zugang zu Gott zu ermöglichen und das Sprechen von Gott lebendig zu halten und zu intensivieren. Aufgrund der veränderten gesellschaftlichen Situation ist diese Glaubensweitergabe zu einer großen Herausforderung geworden. Durch unsere Öffentlichkeitsarbeit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um möglichst viele Menschen mit unserer Botschaft anzusprechen. Daher müssen unsere Angebote missionarisch

sein und so ausgerichtet werden, dass möglichst viele unterschiedliche Gruppen und Milieus erreicht werden:

 

-         alle Generationen – Eltern und ihre Kinder,  Alleinstehende, Berufstätige, Senioren

-         Menschen in Umbruchphasen: Jugendliche in der Orientierungsphase; Partner vor der Eheschließung, Berufstätige im Übergang zum Ruhestand

-         benachteiligte Familien; Familien mit unterschiedlicher kultureller Herkunft

-         kirchennahe Gemeindemitglieder, um diese im Glauben zu stärken

-         kirchenferne Gemeindemitglieder, um diese anzuregen, uns anzusprechen und sich mit Fragen an uns zu wenden

-         nichtkirchliche Einrichtungen (Kindergärten, Schulen, Altenheime)

-         Neubürger und Migranten

 

 

4.2  Wie gestalten wir vor diesem Hintergrund unsere Öffentlichkeitsarbeit

 

 Bei der Gestaltung der nachfolgend beschriebenen Informationswege sollen die im vorgenannten Abschnitt aufgestellten Anforderungen möglichst umfassend berücksichtigt werden. Da die strukturellen Gegebenheiten in unseren drei Gemeinden unterschiedlich sind, sollen die Übermittlungswege pro Gemeinde unterschiedlich gestaltet werden können.

 

Internetauftritt

Informationen im Internet sind in unserer heutigen Kommunikationsgesellschaft unverzicht-bar, da insbesondere junge Leute oftmals nur auf diesen Kommunikationsweg zugreifen.  

 

Gute Ansätze sind bereits in allen 3 Gemeinden vorhanden: St. Maria am Brunnen betreibt bereits einen Internetauftritt (www.st-maria-am-brunnen-huerth.de); St. Dionysius hat vor Jahren einen Internetauftritt eingerichtet, der jedoch zurzeit nicht genutzt wird; in St. Brictius gibt es eine Internetseite der Jugend.

 

Ein neu gestalteter gemeinsamer Internetauftritt soll mit einem Experten erarbeitet werden. Ziel muss hierbei sein, mit einem attraktiven Auftritt möglichst viele Menschen unseres Seelsorgebereichs anzusprechen. Für jede Gemeinde soll eine Unterabteilung für die speziellen Gegebenheiten eingerichtet werden.

Der Auftritt muss bedienerfreundlich angelegt werden, so dass die Aktualisierung einfach und schnell von den Pfarrbüros und den zuständigen Mitarbeitern des PGR durchgeführt werden kann.

 

Pfarrnachrichten

Wöchentlich werden Gottesdienstordnung  und Veranstaltungstermine in allen drei Gemeinden in den Schaukästen veröffentlicht und teilweise in den Kirchen ausgelegt. Zukünftig sollen diese Nachrichten einheitlich gestaltet und in allen Gemeinden ausgelegt und ins Internet gestellt werden.

 

Gemeinsamer Pfarrbrief

Unsere drei Gemeinden geben drei bis viermal im Jahr unterschiedliche Pfarrbriefe heraus, die an alle Haushalte verteilt werden. Inhaltlich enthalten die Pfarrbriefe jedoch bereits seit einigen Jahren einen gemeinsam erarbeiteten Teil mit Informationen aus dem Seelsorgebe-reich und der übrigen katholischen Welt und zusätzlich einen in jeder Gemeinde erarbeiteten Lokalteil.

 

Zukünftig wird ein einheitlicher Pfarrbrief erstellt, der allerdings für eine Übergangszeit in drei verschiedenen Ausgaben erscheint, d.h. weiterhin mit einem Lokalteil für jede Gemeinde.

Der Pfarrbrief soll auch ins Internet gestellt werden.

 

Schaukästen

Die Schaukästen sind für die Darstellung in der Öffentlichkeit wichtig und erfordern besondere Aufmerksamkeit und Pflege. In allen drei Gemeinden sind Schaukästen vorhanden, deren Bestückung unter missionarischen Kriterien jedoch verbessert werden kann.

 

So sollen unsere Nachrichten interessanter gestaltet und stärker herausgestellt werden. Das uns von kirchennahen Organisationen übersandte Plakatmaterial soll zukünftig so selektiert werden, dass es unsere eigenen Informationen und Botschaften nicht in den Hintergrund drängt.

 

Pressearbeit

Bereits heute werden wesentliche Veranstaltungen an die Presse gemeldet und auch meist veröffentlicht. Zukünftig soll, soweit möglich, hiervon noch stärker Gebrauch gemacht werden.

 

Werbung in Schulen und Altenheimen

Hier soll die Werbung für unsere Veranstaltungen durch Plakate etc. verstärkt werden.

 

Infos für Neubürger und bestimmte Gruppen

Alle katholischen Neubürger im Seelsorgebereich sollen zeitnah ein Begrüßungsschreiben erhalten mit einem Infoblatt, dem Kontaktadressen und die laufenden  Angebote zu ent-nehmen sind. Dies wird bereits in St. Maria am Brunnen praktiziert.

Für bestimmte Gruppen, z.B. Neubürger, sollen sporadisch auch Infoveranstaltungen angeboten werden

 

Vorträge und Glaubensgespräche

Wir bieten bereits monatliche Bibelabende an und diskutieren in einem Gesprächskreis regelmäßig über Glaubensthemen. Diese Veranstaltungen sollen fortgesetzt und wenn sinnvoll  ausgebaut werden.

 

Enge Kooperation mit unseren katholischen Familienzentren

In den Familienzentren erreichen wir leichter kirchenferne Kreise. Dies wollen wir stärker für die Durchführung von Veranstaltungen und die Übermittlung unserer Botschaften nutzen, da dort die Hemmschwelle für kirchenferne Personen niedriger ist.

 

Ökumenischer und interreligiöser Dialog

Bei St. Dionysius besteht eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der dortigen evangelischen Gemeinde. Diese Zusammenarbeit soll fortgesetzt werden, ebenfalls die ökumenischen Schul-Abschlussgottesdienste. In den anderen Pfarreien gibt es keine evangelischen Einrichtungen.

 

Pfarrfeste

Die jährlich in allen drei Gemeinden stattfindenden Pfarrfeste sind für unsere Außendarstellung von großer Bedeutung. Hier feiern auch viele Bürger mit, die unserer Kirche fern stehen oder nicht angehören. Wir können dadurch Aufmerksamkeit für uns erringen und auch zeigen, dass unser Glaube eine frohe Botschaft ist.

 

Beteiligung an örtlichen Veranstaltungen

Unsere kirchlichen Gruppen beteiligen sich regelmäßig an den örtlichen Festen und Veranstaltungen, wie Kirmes, Karneval, Seniorenfeiern, wodurch gute Kontakte, auch zu kirchenfernen Personen entstehen. Daher sollen diese Aktivitäten fortgesetzt und, wenn möglich, ausgebaut werden.

 

Erstellen eines Logos für den Seelsorgebereich

Zukünftig soll ein Logo zur Identifikation auf allen Veröffentlichungen erscheinen.

 

 

4.3  Perspektiven

 

Durch die geplanten Verbesserungen in der Öffentlichkeitsarbeit hoffen wir, uns attraktiver darstellen zu können und mehr Menschen mit unseren Angeboten zu erreichen und für unsere Kirche zu interessieren. Dadurch sollen

 

- die kirchennahen Gläubigen zu stärkerer Teilnahme an unseren Gottesdiensten

und Veranstaltungen angeregt und im Glauben gestärkt werden

- bei kirchenfernen Gemeindemitgliedern Interesse für die Frohe Botschaft und unsere Kirche geweckt werden.

 

Die Durchführung der geplanten Vorhaben im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit erfordert einen erhöhten Einsatz der verfügbaren ehrenamtlichen Kräfte. Trotzdem sind wir zuversichtlich, dass sich die meisten geplanten Vorhaben in absehbarer Zeit realisieren lassen.

 

Mittel- und langfristig kann ein erhöhtes Niveau jedoch nur gehalten werden, wenn es uns weiterhin gelingt, genug ehrenamtliche Mitarbeiter zu gewinnen. Auch dafür ist es wesentlich, dass wir unsere Kirche und unsere Tätigkeit durch eine gute Öffentlichkeitsarbeit attraktiv darstellen.

 

 

 

 

                       

 

 

 

 

Information für Leser der Internet-Version unseres Pfarrbriefs

Gemäß der Arbeitshilfe 234 „Internetpräsenz“ hrsg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn 2009, veröffentlichen wir in der Internetausgabe unseres Pfarrbriefs keine Daten mit Erinnerungscharakter wie Taufe, Sterbefall, Hochzeit, Erstkommunion, Firmung, Adresse u.ä. und sonstige Daten und Bilder von Einzelpersonen und Gruppen, um rechtliche Konflikte zu vermeiden.

Diese Daten finden Sie jedoch auch weiterhin in der gedruckten Ausgabe unseres Pfarrbriefs.