HÜRTH AM MAIGLER SEE  
 
 

 

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Impressum 

 

 

 

 

 

 Pastoralkonzept

 

Pfarrgemeinderat und Pastoralteam haben zusammen mit weiteren Interessierten sowie mit Unterstützung durch das Generalvikariat das nachstehende Pastoralkonzept erar-beitet. Das Konzept wurde am 21.03.2012 in einem Gespräch mit dem Generalvikariat verabschiedet.

 

 

 

Seelsorgebereich Hürth – Am Maigler See

 

 

 

Pastoralkonzept

 

 

 

 

 

 

 

 

Verabschiedet vom Pfarrgemeinderat am 10.05.2011

und in einem Gespräch mit dem Generalvikariat am 21.03.2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

 

A.    Vorwort                                                                        3

 

 

 

B.    Eckpunkte

 

 

1.     Liturgie                                                                          4

 

1.1       Was verstehen wir unter Liturgie?

1.2       Wie setzen wir unsere Vorstellungen von Liturgie um?

1.3       Perspektiven

 

 

2.     Jugend und Familie                                                       7

 

2.1       Welche Bedeutung haben Jugend und Familie in unseren Gemeinden?

2.2       Wie gestalten wir vor diesem Hintergrund unser Gemeindeleben?

2.3       Perspektiven

 

 

3.     Caritative Arbeit – Dienst für den Nächsten                  10

 

3.1       Was verstehen wir unter caritativem Handeln?    

3.2       Wie setzen wir dies in unseren Gemeinden um?

3.3       Perspektiven

 

 

4.     Öffentlichkeitsarbeit                                                      12

 

4.1       Welche Bedeutung hat die Öffentlichkeitsarbeit für uns?

4.2       Wie gestalten wir vor diesem Hintergrund unsere Öffentlichkeitsarbeit?

4.3       Perspektiven

 

 

 

 

  

A.    Vorwort

 

 Das vorliegende Pastoralkonzept dient dazu, den Weg unserer Kirche in „Hürth am Maigler See“ zu bestimmen. In Christus und seiner Kirche ist jede(r) einzelne Getaufte, ob nun aus St. Brictius, St. Dionysius oder aus St. Maria am Brunnen, ob nun Kirchgänger, Kirchgängerin oder nicht, in die eine katholische Gemeinschaft hinein gestellt. Gemeinsam leben wir unseren Glauben, stärken uns durch ihn und gehen durch Vertiefung immer weiter auf Gott zu. Genau dadurch lernen wir uns selber kennen, begegnen wir dem wahren Leben.

 

Diese Ziele und Herausforderungen an unsere Gemeinden erfordern ein Netz von vielen engagierten haupt- und ehrenamtlich tätigen Händen sowie natürlich finanzielle Ressourcen. Im Einzelfall werden Prioritäten gesetzt werden müssen. Immer wieder haben wir zu entscheiden, welche konkreten Maßnahmen uns diesen Zielsetzungen näherbringen, ob wir uns diese leisten können und ob es Menschen gibt, die diese durchführen können und wollen.

 

Alle lockeren oder festen Institutionen, Gruppierungen, Vereine und Verbände in unseren drei Pfarreien sind Teil des Pfarrlebens. Ihr Wirken findet sich in den vier großen Gliederungsaspekten des Pastoralkonzepts verteilt wieder. Das Konzept möchte so anregen, ihr integratives Mitwirken im und am Pfarrleben genauer auszuloten.

 

Das vorliegende Pastoralkonzept soll als lebendiges Konzept verstanden und regelmäßig vom Pfarrgemeinderat aktualisiert und alle zwei Jahre überprüft werden.

 

„Rede nur dann von deinem Glauben, wenn du gefragt wirst. Aber lebe so, dass du gefragt wirst.“ (Roger Schutz)

Als getaufte und gefirmte Christen haben wir alle den Auftrag, uns mit dem Glauben immer wieder neu auseinanderzusetzen. Wir müssen versuchen, aus dem Evangelium heraus überzeugend zu leben. Durch die veränderte gesellschaftliche Situation ist die Glaubensweitergabe mehr denn je eine Herausforderung für unsere Gemeinden. Tradition erstarrt, wenn die Bedeutung verloren geht. Glaubensweitergabe zeigt sich auch durch das Handeln christlicher Gemeinschaft. Glaubensweitergabe richtet sich an alle Menschen, die uns im Alltag begegnen  In einer Zeit des Überangebots an Freizeitgestaltung und Sinnsuche, der Konsum- und Leistungsorientiertheit ist es nicht einfach, diese Menschen zu erreichen. Die Gemeinde ist hier gefragt, mit Offenheit für die Verschiedenheit der Menschen ihres Einzugsgebiets auf diese zuzugehen. Dazu gehört, dass sie als „Kirche vor Ort“ präsent ist und um die Sorgen und Probleme in ihrem Umfeld weiß. Durch den offenen und einladenden Charakter ihres Gemeindelebens bietet sie sich den Menschen als Gesprächspartner an. Ihre Angebote laden zum Mitdiskutieren, Mitfeiern und Mitmachen ein.

 

Auch für aktive Christen ist die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben eine lebens-lange Aufgabe. Glaubensinhalte wollen verstanden und diskutiert werden, Glaube will – auch im Austausch mit anderen – gelebt und erfahren werden. Die Mittel und Wege, die dem Einzelnen helfen, seinen Glauben „wach zu halten“ und zu beleben, sind dabei so vielseitig wie die Menschen selbst.

 

Jede christliche Gemeinschaft sollte sich daher bemühen, die Vielfalt der Formen und Aktivitäten ihrer Mitglieder zuzulassen und zu fördern und ihre Gottesdienste und ihr Gemeindeleben zu einem Ort der Gottesbegegnungen und Gemeindebegegnungen werden zu lassen, die möglichst vielen ihrer Mitglieder eine geistliche Heimat geben kann.

 

 

B.    Eckpunkte

 

 

1. Liturgie

 

 

1.1  Was verstehen wir unter Liturgie?

 

Die Feier des Gottesdienstes ist wichtigster und unverzichtbarer Bestandteil im Leben der Gemeinde. Denn der Herr, der seinen Jüngern versprochen hat „wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen (Mt 18, 20)“, ist gegenwärtig, wenn die Gemeinde betet und singt. Er ist gegenwärtig in seinem Wort, wenn die heiligen Schriften in der Kirche gelesen werden, und er ist gegenwärtig mit seiner Kraft in den Sakramenten, die die Gemeinde im Gottesdienst feiert. Die Liturgie soll in vielfältiger Form den Menschen die Möglichkeit geben, Gott zu begegnen und ihre Gottesbeziehung gemeinschaftlich zu feiern, auszudrücken und zu vertiefen. So vielfältig die Glaubens- und Lebenssituationen der Menschen sind, so vielfältig müssen deshalb auch die liturgischen Angebote sein. Die Liturgie ist nicht nur Aufgabe der Priester und Diakone, sondern die ganze Gemeinde ist Träger der Liturgie. Die Gläubigen sollen deshalb aktiv in die Gestaltung und Feier der Liturgie mit ein-bezogen werden.

 

 

1.2  Wie setzen wir in unseren Gemeinden unsere Vorstellungen von Liturgie um?

 

1. Eucharistiefeiern

 

Die Eucharistiefeier ist „Höhepunkt“, dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt“ (Liturgiekonstitution II Vat. Konzil N.10). Durch das Essen von dem einen Brot, das der Herr selbst ist, wird die Einheit unter den Gläubigen gestärkt. Wegen der besonderen Bedeutung der Sonntagsmesse soll in jeder Kirche des Seelsorgebereichs eine Sonntags- bzw. Vorabendmesse angeboten werden. Hierbei sollen auf Zukunft hin die Gottesdienstzeiten so verändert werden, dass die Messen zur Not von einem Priester gefeiert werden können. Insbesondere in St. Maria am Brunnen und St. Dionysius sollen regelmäßig Familienmessen mit kindgerechter Katechese stattfinden, da in diesen beiden Gemeinden ein größerer Anteil an Familien wohnt.  In den Sonntagsmessen sollen Laien als Lektoren, Kommunionhelfer und Messdiener mitwirken. Sie sollen für ihre Aufgabe von den Hauptamtlichen gut vorbereitet und begleitet werden.

Damit die Liturgie von den Gläubigen als lebendig erlebt wird, soll neben einer ansprechenden Verkündigung ein besonderes Augenmerk auf die Auswahl der Lieder gelegt werden. Regelmäßig sollen neue Lieder eingeübt werden. Das neuere geistliche Liedgut soll häufiger als zurzeit etwa ein- bis zweimal im Monat zum Einsatz kommen.

In jeder der drei Kirchen soll werktags wenigstens ein Gottesdienst stattfinden.

 

 

2. Die liturgischen Zeiten

 

Während der besonderen Zeiten des Kirchenjahres (Advent, Fastenzeit) soll es besondere Gottesdienstangebote geben, wie Taizégebete, Kreuzwegandachten, Roratemessen, Frühschichten. Diese Angebote können auch von Laien oder den Kirchenmusikern durchgeführt werden.

 

Soweit es die Zahl der Priester erlaubt, soll in jeder Kirche eine Christmette stattfinden.

 

An den Kar- und Ostertagen hat sich der jährliche Wechsel der Gottesdienste zwischen Alstädten-Burbach und Stotzheim bewährt und soll beibehalten werden. In der Pfarrei, in der an den einzelnen Kar- und Ostertagen kein Gottesdienst stattfindet, soll ein Fahrdienst eingerichtet sein, damit insbesondere die älteren Gemeindemitglieder die Möglichkeit haben, den Gottesdienst an diesen wichtigen Tagen im Kirchenjahr mitzufeiern.

 

Solange es die Anzahl der Priester zulässt, soll an Fronleichnam bzw. an dem Sonntag vor Fronleichnam (in Alstädten-Burbach) weiterhin eine Prozession in jedem der drei Orte stattfinden, da diese Prozession auch eine Demonstration des Glaubens in dem jeweiligen Ort ist. Sollte sich die Anzahl der Priester verringern, ist zu prüfen, ob nur eine Fronleichnamsprozession für den Seelsorgebereich durchgeführt wird.   

 

Für den Tag des ewigen Gebetes soll ein neues Konzept überlegt werden mit der Zielsetzung, mehr Gruppen der Gemeinden in diesen Tag  mit einzubeziehen.

 

Marienandachten im Mai und Rosenkranzandachten im Oktober sollen in den drei Kirchen beibehalten und in der Regel von den Gläubigen selbständig gestaltet werden.   

 

 

            3. Gottesdienste für besondere Gruppen

 

Weil die Lebenssituation der Menschen sehr unterschiedlich ist, soll es spezielle Gottesdienste für besondere Gruppen in der Gemeinde geben, um sie in ihrer Gottesbeziehung zu stärken. Diese Gottesdienste sollen von den Gruppen nach Möglichkeit selber vorbereitet oder mit den Hauptamtlichen gemeinsam geplant werden. Da die kfd in allen drei Gemeinden eine große Gruppe bildet, soll es in allen drei Gemeinden regelmäßige Gottesdienste für die Frauengemeinschaft geben. Diese Gottesdienste werden teils als Messe, teils als Wortgottesdienste gefeiert. Für die Senioren in der Altenstube Gleuel findet einmal im Monat eine Hl. Messe statt.

 

Ein besonderes Augenmerk soll den Kindern bei der Gottesdienstgestaltung gelten. Insbesondere während der Erstkommunionvorbereitung sollen die Kinder in die Sonntagsmesse aktiv miteinbezogen werden, indem sie kleine Aufgaben übernehmen (Fürbitten, Gabenbereitung, Leuchter etc.) und sie direkt angesprochen werden. Etwa einmal im Monat soll die Sonntagsmesse speziell für Familien gestaltet sein. Für jüngere Kinder gibt es in Gleuel und Stotzheim etwa vierteljährlich so genannte Krabbelgottesdienste. Familiengottesdienste und Krabbelgottesdienste sollen nach Möglichkeit mit Eltern vorbereitet werden (Familienmesskreis), damit sie den Bedürfnissen der Familie entsprechen. Für die Kinder der katholischen Kindergärten in Gleuel und Alstädten-Burbach gibt es regelmäßig Kindergartengottesdienste, die vom Kindergarten mit vorbereitet werden. Der Kindergarten soll aber auch ein- bis zweimal im Jahr die Sonntagsmesse mitgestalten, damit sich die Kindergartenkinder und ihre Familien als Teil der Gesamtgemeinde erfahren können. Für die Schüler der beiden Grundschulen in Gleuel und Alstädten-Burbach werden in Absprache mit den Grundschulen wöchentlich Schulgottesdienste angeboten. Diese werden jahrgangsstufenweise, teils als Hl. Messe, teils als Wortgottesdienst, durchgeführt, so dass jeder Schüler etwa einmal im Monat Schulgottesdienst hat. Zu bestimmten Anlässen (Weihnachten, Schulanfang, Schulabschluss) werden die Schulgottesdienste ökumenisch durchgeführt und von den Schulen vorbereitet. Auch die Schule für lernbehinderte Schüler in Stotzheim hat regelmäßig Schulgottesdienste. Diese werden von dem für die Seelsorge an dieser Schule beauftragten Diakon abgehalten.

 

 

4. Gottesdienste an Wendepunkten des Lebens

 

Menschen, die Wendepunkte ihres Lebens mit einem Gottesdienst begehen wollen, werden von uns mit offenen Armen empfangen, auch wenn sie nicht zu den regelmäßigen Gottesdienstteilnehmern zählen. Wir wollen ihnen Raum gehen, in besonderen Situationen ihres Lebens ihre Gottesbeziehung feiernd auszudrücken und sie so stärken zu lassen.

 

Da die Taufe unter anderem Aufnahme in die Gemeinde vor Ort bedeutet, findet in jeder der drei Kirchen einmal im Monat ein Tauftermin statt. In begründeten Einzelfällen kann von diesem Rhythmus abgewichen werden. Je nach Anmeldezahl werden die Kinder einzeln oder in Gruppen getauft. Das Taufgespräch sollte von dem taufenden Priester oder Diakon geführt werden. Die Eltern können ihre Wünsche (z.B. Lieder, Fürbitten, Texte) in die Feier mit einbringen und sollen zur Mitgestaltung ermutigt werden.

 

Die Termine für die Trauung werden individuell mit dem Brautpaar abgesprochen. Das Brautpaar wird durch den trauenden Priester oder Diakon in Gesprächen vorbereitet. Bei diesen Gesprächen wird auch der Trauungsgottesdienst geplant. Hierbei soll auf die Wünsche des Brautpaars soweit möglich Rücksicht genommen werden. Die Teilnahme an einem überregionalen Kurs für Brautleute wird empfohlen.

 

Ehejubiläen sollen möglichst im Rahmen der normalen Gemeindemesse gefeiert werden. Die Eheleute können so ein Zeugnis des Bestands der Liebe vor der Gesamtgemeinde geben. Sollte eine Feier in der Gemeindemesse nicht möglich sein, kann ein eigener Gottesdienst hierfür angesetzt werden.

 

Den Kranken, die es wünschen, wird die Heilige Kommunion von den Priestern, der Gemeindereferentin oder Kommunionhelfern nach Hause gebracht und dort ein kleiner Gottesdienst mit ihnen gefeiert. In Zukunft wäre es wünschenswert, zumindest in gewissen Abständen einen gemeinsamen Krankensalbungsgottesdienst in den Kirchen des Seelsorgebereichs anzubieten. Durch das Notrufhandy des Dekanats ist für Versehgänge immer ein Priester erreichbar.

 

Trauergottesdienste finden zurzeit je nach Wunsch der Angehörigen als Wortgottesdienste oder als Exequien vor der Beerdigung statt. Sollte sich die Anzahl der Priester im Seelsorgebereich verringern, muss hier eventuell eine Änderung vorgenommen und die Exequien mit der Werktagsmesse der Gemeinde zusammengelegt werden.

 

Wer eine neue Wohnung oder ein neues Haus bezogen hat, kann durch einen Priester eine Haussegnung vornehmen lassen.

 

 

1.3 Perspektiven

 

Die Formenvielfalt der liturgischen Feiern in unserem Seelsorgebereich ist groß und eine Bereicherung für die Gemeinden. Hierbei werden manche liturgische Angebote, wie z.B. Andachten und bestimmte Wortgottesdienste, selbständig von Laien getragen und durchgeführt. Auch wenn diese Angebote zahlenmäßig nicht immer großen Zuspruch haben, wollen wir diese Angebote bestehen lassen und das Engagement  der Gläubigen wertschätzen und stärken. Um die Qualität des liturgischen Angebots zu sichern, werden die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ggf. zu Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen eingeladen.

 

Die liturgischen Angebote, die  überwiegend von hauptamtlichen Kräften getragen werden, werden bei einer Veränderung der Zahl der hauptamtlichen Mitarbeiter in Zukunft neu überprüft werden müssen. Hier wird es dann wahrscheinlich zu einer Reduzierung des Angebots (Exequien, Samstagvorabendmesse, Gottesdienste an Hochfesten, Fronleichnamsprozessionen etc.) kommen müssen. Durch die notwendige Bündelung von Aktivitäten können sich durch veränderte Konzepte jedoch auch neue Chancen ergeben.

 

 

 

 

2. Jugend und Familie

 

 

2.1  Welche Bedeutung haben Jugend und Familie in unseren Gemeinden?

 

Familien sind die ersten Orte in unseren Gemeinden, an denen Kinder in Kontakt kommen können mit unserem christlichen Glauben. Angebote in unseren Gemeinden für Familien mit Kindern in den ersten Lebensjahren sind Eltern-Kind- bzw. Krabbelgruppen, Kleinkindergottesdienste und die Kindertagesstätten bzw. das Familienzentrum. Ein weiteres Hineinwachsen in die Gemeinden ist möglich in der Vorbereitungszeit auf die Erstkommunion, in der Regel für Kinder im 3. Schuljahr. Für manche Kinder findet in dieser Zeit die erste Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben statt. Kinder- und Jugendarbeit bieten weitere Möglichkeiten, in unseren Gemeinden mitzuwirken und mitzugestalten. Besondere Bedeutung hat hierbei die große Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die sich als Messdienerinnen und Messdiener engagieren. Für Jugendliche im Alter von etwa 15 bis 17 Jahren bietet sich mit der Vorbereitung auf die Firmung noch einmal die Gelegenheit, sich mit unserem christlichen Glauben und den konkreten Gemeinden auseinanderzusetzen.

Das Gemeindeleben soll attraktiv sein, die Gottesdienstgestaltung ansprechend und zeitgemäß. Jugendliche sollen ihre Ideen, auch unkonventionelle, einbringen können, Spaß miteinander haben und Zusammenhalt erfahren. Kinder, Jugendliche und Familien, die am Gemeindeleben teilnehmen und sich vielfältig ehrenamtlich engagieren, sind die Zukunft unserer Gemeinden und sichern deren Lebendigkeit und Fortbestand.

 

 

2.2  Wie gestalten wir vor diesem Hintergrund unser Gemeindeleben?

 

Eltern-Kind- bzw. Krabbelgruppen

Es gibt in unseren Gemeinderäumen das Angebot von Eltern-Kind- bzw. Krabbelgruppen für Kleinkinder vor dem Kindergartenalter. Veranstalter ist u. a. das Katholische Bildungswerk.

 

Kindertagesstätten bzw. Familienzentrum

In zwei unserer Gemeinden gibt es katholische Kindertagesstätten, in der dritten Gemeinde eine in anderer Trägerschaft. Gemeinsam bilden sie ein (katholisches) Familienzentrum.

 

Gottesdienste

Für Familien mit Krabbelkindern, Kindergartenkindern und Kindern in den ersten Grundschuljahren bieten wir ca. alle 6 bis 8 Wochen Kleinkindergottesdienste an. In der Vorbereitung und Gestaltung arbeiten Mütter mit.

Für Familien mit Schulkindern gibt es Familienmessen, die vorbereitet und gestaltet werden von Familienmesskreisen; ca. 2-3mal jährlich feiern wir gemeinsame Familienmessen für den Seelsorgebereich.

Für die Schüler der Grundschulen gibt es ca. einmal im Monat für jedes Schuljahr einen Schulgottesdienst.

 

Kinder-Bibeltage

Einmal jährlich findet ein gemeinsamer Kinder-Bibeltag in unserem Seelsorgebereich statt. Er wird vorbereitet und durchgeführt von einem Kreis von über 20 Müttern und Jugendlichen.

 

Erstkommunionvorbereitung

Zur Erstkommunionvorbereitung sind in der Regel die Kinder des 3. Schuljahres eingeladen. Die Kinder werden in kleinen Gruppen durch ehrenamtliche Katecheten, zumeist Mütter oder Väter der Kommunionkinder, vorbereitet. Die Vorbereitung und Begleitung der Katecheten erfolgt durch die Gemeindereferentin. Die Kommunionvorbereitung findet in jeder Gemeinde separat statt, allerdings werden in zwei Gemeinden bereits seit Jahren Elternabende, Katechetenrunden und größere Aktionen gemeinsam durchgeführt.

 

Sternsingeraktionen

Die Sternsingeraktionen werden vorbereitet und durchgeführt mit Beteiligung von Jugendlichen, Eltern und Ortsausschuss-Mitgliedern.

 

Offene Angebote für Kinder

Jugendliche und erwachsene Ehrenamtliche gestalten für Kinder wöchentliche, monatliche oder vierteljährliche Angebote wie Tischfußball- und Tischtennisspiel, Spieletreff, Bastelnachmittag, Filmabend oder -nacht, Kinderdisco.

 

Musikalisches Angebot für Kinder

Der Kirchenmusiker leitet eine Flöten- und Orffgruppe und ermöglicht kostenlos das Erlernen der Instrumente.

 

Angebote der Pfarrbüchereien für Kinder

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Pfarrbüchereien bieten neben dem Bücher- und Medienverleih regelmäßig verschiedene kreative Angebote für Kinder an, u. a. für Kinder der OGS.

 

Angebote für Messdiener

Jugendliche und erwachsene Ehrenamtliche gestalten in den einzelnen Gemeinden regelmäßige Aktionen für die Messdiener, wie Ausflüge, Spiele, Filmnächte, Besuche von Kletterpark und Kegelbahn, und jährlich ein Wochenende bzw. eine einwöchige Ferienfreizeit. Einmal im Jahr findet auch ein gemeinsames Messdienerwochenende für unseren Seelsorgebereich statt.

 

Leiterrunden

Die jugendlichen Gruppenleiter treffen sich in allen Gemeinden separat in regelmäßigen Leiterrunden zu Austausch und Planung ihrer Aktivitäten.

 

Firmvorbereitung

Die Firmvorbereitung für Jugendliche im Alter von etwa 15 bis 17 Jahren wird in unserem Seelsorgebereich gemeinsam durchgeführt. Die gemeinsamen Vorbereitungstreffen werden geleitet von den hauptamtlichen pastoralen Mitarbeitern mit ehrenamtlichen Katecheten (Eltern, junge Erwachsene, Ortsausschuss-Mitglieder). Außerdem arbeiten die Firmbewerber bei jeweils einem konkreten Projekt in den Gemeinden mit.

 

Angebote der Dekanatsjugend

Die Dekanatsrunde „Katholische Jugend Hürth“, bestehend aus jugendlichen Vertretern der Hürther Gemeinden und dem Dekanatsjugendseelsorger, macht auf Stadtebene viele Angebote verschiedener – auch ungewöhnlicher – Gottesdienstfeiern für Jugendliche und Familien und Angebote im Freizeitbereich für Kinder und Jugendliche.

 

 

2.3 Perspektiven

 

Im Bereich der Messdiener- und Jugendarbeit wollen wir den Austausch und die Weitergabe von Informationen zwischen den Gemeinden fördern und verbessern. Hilfreich könnten regelmäßige gemeinsame Treffen der Leiterrunden sein.

 

Es ist wichtig, frühzeitig den Nachwuchs zu fördern, z.B. engagierten Jugendlichen verstärkt Gruppenleiterschulungen anzubieten, sobald es ihr Alter zulässt. Ebenso streben wir regelmäßige Fortbildungsangebote für die jugendlichen und erwachsenen ehrenamtlichen Mitarbeiter (Gruppenleiter, Katecheten) an.

 

Für die Firmvorbereitung sollte überlegt werden, das Firmalter herabzusetzen, um mehr Jugendliche vor Beendigung ihrer Schulzeit und Beginn ihrer Berufsausbildung oder vor eventuellen Auslandsaufenthalten zu erreichen. Außerdem überdenken wir die Form der Vorbereitung: statt einzelner Vorbereitungstreffen könnte ein einwöchiger zusammen-hängender Firmkurs effektiver sein.

 

 

 

 

3. Caritative Arbeit - Dienst für den Nächsten

 

 

3.1 Was verstehen wir unter caritativem Handeln?

 

Schon die Urgemeinde hielt sich an das Jesuswort „ Was Ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt Ihr mir getan“ (Mt 25,40).  Unter dieses Leitmotiv stellen wir unsere Gemeindearbeit. In der Nachfolge Christi wollen wir ein Anker sein für Benachteiligte, wollen unsere Unterstützung und Hilfe anbieten und mit offenen Augen und Ohren auf die lauten und leisen Hilferufe unserer Mitmenschen achten. Unsere Hilfe soll vor allem Hilfe zur Selbsthilfe sein und Notleidenden die Sicherheit geben, dass ihr Schicksal Beachtung findet und sie nicht allein gelassen werden.

 

So wie wir unseren nächsten Mitmenschen begegnen, wollen wir uns auch für die Menschen in anderen benachteiligten Ländern engagieren. Auch hier soll unsere Hilfe zu Selbsthilfe anleiten. Wichtig erscheint uns, dass wir und kommende Generationen in dem Bewusstsein wachsen, dass unser Reichtum uns zum Teilen mit anderen verantwortlich machen muss.  Den wachsamen Blick für andere wollen wir uns bewahren, ein auf Christus ausgerichtetes Leben soll unser Ziel sein.

 

 

3.2  Wie setzen wir dies in unseren Gemeinden um?

 

  1. Blick auf den Menschen  vor Ort

 

-         Eine große Aufgabe ist die Betreuung von alten und kranken Menschen in unseren Ortsteilen und die Begleitung und Unterstützung ihrer Angehörigen.

-         Unser Blick gilt Kindern und Jugendlichen, die aus armen Verhältnissen kommen und die kaum Perspektiven für die Zukunft haben.

-         Unser Blick gilt Alleinerziehenden und jungen Familien, die große wirtschaftliche oder psychologische Schwierigkeiten haben.

-         Unser Blick gilt allen Menschen, die durch bestimmte Lebenssituationen in eine Krise geraten sind.

 

 

Die örtlichen Caritasausschüsse koordinieren die einzelnen Arbeitskreise in unseren Gemeinden und  halten Kontakt zum übergeordneten Stadt-Caritasverband. Konkret werden betreut die Alten- und Krankenbesuchsdienste, die regelmäßigen Seniorenstuben; wir halten Kontakt zu unserem kirchlichen Altenheim Sebastianusstift und sorgen für eine enge Anbindung an die Pfarrei.

 

In den Gemeinden existieren Geburtstagsbesuchsdienste für „runde“ Geburtstagskinder. In der Vorweihnachtszeit werden Bedürftige mit den Altenhilfe-Paketen besucht.

 

Wir versuchen die Kinder schon sehr früh pädagogisch zu fördern, indem wir mehrere Kinder-Krabbelgruppen und Fördergruppen unter pädagogischer Leitung in unseren Pfarrheimen untergebracht haben.

 

Unsere Kitas haben sich zu einem (katholischen) Familienzentrum zusammengeschlossen, Schwerpunkte sind Förderung von allein erziehenden Eltern, Unterstützung bei Erziehungsproblemen und Elternarbeit im Allgemeinen. Unsere Caritaskassen finanzieren Frühstück und Mittagessen für bedürftige Kinder sowohl im Kindergarten als auch in der Schule. Wir unterstützen entsprechende Kinder bei schulischen Belangen und Freizeitaktivitäten. Wir tragen also Sorge, dass diese Kinder am allgemeinen gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

 

Über unsere Ortscaritas werden auch Kleider- und Möbelvermittlungen durchgeführt.

Wir unterstützen die Hürther Tafel und sind Bedürftigen behilflich bei der Beschaffung der dafür benötigten Berechtigungsscheine und helfen ebenfalls bei Einkäufen.

 

Unsere Pfarrbüros haben stets ein offenes Ohr für allgemeine Bedürftige.

 

Wir führen in einigen Ortsteilen regelmäßig Caritashaussammlungen durch und bitten auch in den örtlichen Pfarrbriefen um regelmäßige Überweisungen. Die kfd sammelt aktiv für das Müttergenesungswerk. Daneben fließen in unsere Caritaskassen viele Gelder aus privaten Festen und Dorffesten sowie zweckgebundene Spenden.

 

 

2. Solidarität mit der Weltkirche

 

Seit Jahren bestehen in unseren Gemeinden feste Verbindungen zu Partnergemeinden in der Dritten Welt. Seit 36  Jahren wird eine Partnergemeinde im Montevideo/ Uruguay unterstützt, des Weiteren ein Ausbildungsprojekt in Brasilien für 40-50 Jugendliche und seit über 30 Jahren die Andheri-Hilfe. In mehreren Ortsteilen gibt es „ Eine-Welt-Läden“, wir bevorzugen bei unseren Festen stets fair gehandelte GEPA- Produkte.

Der so genannte Nikolausmarkt und die kfd unterstützen ein Dritte-Welt-Projekt auf Dekanatsebene.

 

 

3.3  Perspektiven

 

 Wichtig ist für uns, dass die Familienzentren weiter in die Ortschaften hinein wachsen und breite Resonanz im öffentlichen Bewusstsein finden. Wichtig ist uns die weitere Vernetzung unserer Mitarbeiter in den drei Ortsteilen, damit wir unsere Ziele erreichen, denn: Nur gemeinsam sind wir stark.

Die gesellschaftliche Entwicklung wird immer mehr Aufgaben von der öffentlichen Hand in kirchlich-private Bereiche zurückverlagern, so dass auch ganz konkrete Projekte weiter von uns gefördert werden müssen:

-         Patenschaften für einzelne Kinder

-         Hausaufgabenhilfe

-         Bereitschaft älterer Mitmenschen, ihr Wissen in Kindergarten und Schule weiterzugeben.

-         Ausbau der Weitervermittlung von Gebrauchsgegenständen

 

Wir sehen uns in Zukunft als Kommunikationsplattform auch für andere, nicht-kirchliche Sozialdienste.

 

 

 

 

4. Öffentlichkeitsarbeit

 

 

 4.1 Welche Bedeutung hat die Öffentlichkeitsarbeit für uns?

 

 Als Christen haben wir den Auftrag, die Frohe Botschaft allen Menschen zu verkünden, den Nahen und den Fernen. Es ist uns daher ein Anliegen, Wege zu suchen, um allen Menschen in unserer Gemeinde den Zugang zu Gott zu ermöglichen und das Sprechen von Gott lebendig zu halten und zu intensivieren. Aufgrund der veränderten gesellschaftlichen Situation ist diese Glaubensweitergabe zu einer großen Herausforderung geworden. Durch unsere Öffentlichkeitsarbeit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um möglichst viele Menschen mit unserer Botschaft anzusprechen. Daher müssen unsere Angebote missionarisch

sein und so ausgerichtet werden, dass möglichst viele unterschiedliche Gruppen und Milieus erreicht werden:

 

-         alle Generationen – Eltern und ihre Kinder,  Alleinstehende, Berufstätige, Senioren

-         Menschen in Umbruchphasen: Jugendliche in der Orientierungsphase; Partner vor der Eheschließung, Berufstätige im Übergang zum Ruhestand

-         benachteiligte Familien; Familien mit unterschiedlicher kultureller Herkunft

-         kirchennahe Gemeindemitglieder, um diese im Glauben zu stärken

-         kirchenferne Gemeindemitglieder, um diese anzuregen, uns anzusprechen und sich mit Fragen an uns zu wenden

-         nichtkirchliche Einrichtungen (Kindergärten, Schulen, Altenheime)

-         Neubürger und Migranten

 

 

4.2  Wie gestalten wir vor diesem Hintergrund unsere Öffentlichkeitsarbeit

 

 Bei der Gestaltung der nachfolgend beschriebenen Informationswege sollen die im vorgenannten Abschnitt aufgestellten Anforderungen möglichst umfassend berücksichtigt werden. Da die strukturellen Gegebenheiten in unseren drei Gemeinden unterschiedlich sind, sollen die Übermittlungswege pro Gemeinde unterschiedlich gestaltet werden können.

 

Internetauftritt

Informationen im Internet sind in unserer heutigen Kommunikationsgesellschaft unverzicht-bar, da insbesondere junge Leute oftmals nur auf diesen Kommunikationsweg zugreifen.  

 

Gute Ansätze sind bereits in allen 3 Gemeinden vorhanden: St. Maria am Brunnen betreibt bereits einen Internetauftritt (www.st-maria-am-brunnen-huerth.de); St. Dionysius hat vor Jahren einen Internetauftritt eingerichtet, der jedoch zurzeit nicht genutzt wird; in St. Brictius gibt es eine Internetseite der Jugend.

 

Ein neu gestalteter gemeinsamer Internetauftritt soll mit einem Experten erarbeitet werden. Ziel muss hierbei sein, mit einem attraktiven Auftritt möglichst viele Menschen unseres Seelsorgebereichs anzusprechen. Für jede Gemeinde soll eine Unterabteilung für die speziellen Gegebenheiten eingerichtet werden.

Der Auftritt muss bedienerfreundlich angelegt werden, so dass die Aktualisierung einfach und schnell von den Pfarrbüros und den zuständigen Mitarbeitern des PGR durchgeführt werden kann.

 

Pfarrnachrichten

Wöchentlich werden Gottesdienstordnung  und Veranstaltungstermine in allen drei Gemeinden in den Schaukästen veröffentlicht und teilweise in den Kirchen ausgelegt. Zukünftig sollen diese Nachrichten einheitlich gestaltet und in allen Gemeinden ausgelegt und ins Internet gestellt werden.

 

Gemeinsamer Pfarrbrief

Unsere drei Gemeinden geben drei bis viermal im Jahr unterschiedliche Pfarrbriefe heraus, die an alle Haushalte verteilt werden. Inhaltlich enthalten die Pfarrbriefe jedoch bereits seit einigen Jahren einen gemeinsam erarbeiteten Teil mit Informationen aus dem Seelsorgebe-reich und der übrigen katholischen Welt und zusätzlich einen in jeder Gemeinde erarbeiteten Lokalteil.

 

Zukünftig wird ein einheitlicher Pfarrbrief erstellt, der allerdings für eine Übergangszeit in drei verschiedenen Ausgaben erscheint, d.h. weiterhin mit einem Lokalteil für jede Gemeinde.

Der Pfarrbrief soll auch ins Internet gestellt werden.

 

Schaukästen

Die Schaukästen sind für die Darstellung in der Öffentlichkeit wichtig und erfordern besondere Aufmerksamkeit und Pflege. In allen drei Gemeinden sind Schaukästen vorhanden, deren Bestückung unter missionarischen Kriterien jedoch verbessert werden kann.

 

So sollen unsere Nachrichten interessanter gestaltet und stärker herausgestellt werden. Das uns von kirchennahen Organisationen übersandte Plakatmaterial soll zukünftig so selektiert werden, dass es unsere eigenen Informationen und Botschaften nicht in den Hintergrund drängt.

 

Pressearbeit

Bereits heute werden wesentliche Veranstaltungen an die Presse gemeldet und auch meist veröffentlicht. Zukünftig soll, soweit möglich, hiervon noch stärker Gebrauch gemacht werden.

 

Werbung in Schulen und Altenheimen

Hier soll die Werbung für unsere Veranstaltungen durch Plakate etc. verstärkt werden.

 

Infos für Neubürger und bestimmte Gruppen

Alle katholischen Neubürger im Seelsorgebereich sollen zeitnah ein Begrüßungsschreiben erhalten mit einem Infoblatt, dem Kontaktadressen und die laufenden  Angebote zu ent-nehmen sind. Dies wird bereits in St. Maria am Brunnen praktiziert.

Für bestimmte Gruppen, z.B. Neubürger, sollen sporadisch auch Infoveranstaltungen angeboten werden

 

Vorträge und Glaubensgespräche

Wir bieten bereits monatliche Bibelabende an und diskutieren in einem Gesprächskreis regelmäßig über Glaubensthemen. Diese Veranstaltungen sollen fortgesetzt und wenn sinnvoll  ausgebaut werden.

 

Enge Kooperation mit unseren katholischen Familienzentren

In den Familienzentren erreichen wir leichter kirchenferne Kreise. Dies wollen wir stärker für die Durchführung von Veranstaltungen und die Übermittlung unserer Botschaften nutzen, da dort die Hemmschwelle für kirchenferne Personen niedriger ist.

 

Ökumenischer und interreligiöser Dialog

Bei St. Dionysius besteht eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der dortigen evangelischen Gemeinde. Diese Zusammenarbeit soll fortgesetzt werden, ebenfalls die ökumenischen Schul-Abschlussgottesdienste. In den anderen Pfarreien gibt es keine evangelischen Einrichtungen.

 

Pfarrfeste

Die jährlich in allen drei Gemeinden stattfindenden Pfarrfeste sind für unsere Außendarstellung von großer Bedeutung. Hier feiern auch viele Bürger mit, die unserer Kirche fern stehen oder nicht angehören. Wir können dadurch Aufmerksamkeit für uns erringen und auch zeigen, dass unser Glaube eine frohe Botschaft ist.

 

Beteiligung an örtlichen Veranstaltungen

Unsere kirchlichen Gruppen beteiligen sich regelmäßig an den örtlichen Festen und Veranstaltungen, wie Kirmes, Karneval, Seniorenfeiern, wodurch gute Kontakte, auch zu kirchenfernen Personen entstehen. Daher sollen diese Aktivitäten fortgesetzt und, wenn möglich, ausgebaut werden.

 

Erstellen eines Logos für den Seelsorgebereich

Zukünftig soll ein Logo zur Identifikation auf allen Veröffentlichungen erscheinen.

 

 

4.3  Perspektiven

 

Durch die geplanten Verbesserungen in der Öffentlichkeitsarbeit hoffen wir, uns attraktiver darstellen zu können und mehr Menschen mit unseren Angeboten zu erreichen und für unsere Kirche zu interessieren. Dadurch sollen

 

- die kirchennahen Gläubigen zu stärkerer Teilnahme an unseren Gottesdiensten

und Veranstaltungen angeregt und im Glauben gestärkt werden

- bei kirchenfernen Gemeindemitgliedern Interesse für die Frohe Botschaft und unsere Kirche geweckt werden.

 

Die Durchführung der geplanten Vorhaben im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit erfordert einen erhöhten Einsatz der verfügbaren ehrenamtlichen Kräfte. Trotzdem sind wir zuversichtlich, dass sich die meisten geplanten Vorhaben in absehbarer Zeit realisieren lassen.

 

Mittel- und langfristig kann ein erhöhtes Niveau jedoch nur gehalten werden, wenn es uns weiterhin gelingt, genug ehrenamtliche Mitarbeiter zu gewinnen. Auch dafür ist es wesentlich, dass wir unsere Kirche und unsere Tätigkeit durch eine gute Öffentlichkeitsarbeit attraktiv darstellen.

 

 

 

 

                       

 

 

 

 

Pfarrbrief St. Maria am Brunnen

Ostern 2012

 

a

 

1                                   Inhalt     

 

 

Seelsorgebereich

 

2          Andacht

4          Ökumenischer Begegnungstag

4          Israelreise / Internetauftritt

5          Neuer Weihbischof

6          Erstkommunion

7          Messdienerfahrten / Kinderbibeltag

8          Neuer Seelsorgebereichsmusiker

9          Abendkonzert

10        Buchtipp

11        Caritascampagne gegen Armut

12        Andacht

13        Kontakte - Wir sind für Sie da

14        Gottesdienste im Seelsorgebereich

15        Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen

 

aus unserer Gemeinde – Kinder, Jugend, Familie

 

16        Sternsinger

17        Carl-Orff-Grundschule

 

aus unserer Gemeinde – Gruppen

 

18        Bücherei

19        Andheri-Hilfe

20        kfd

21        Marienchor

 

aus unserer Gemeinde – Informationen und Veranstaltungen

 

22        Fronleichnamsprozession

23        Pfarrfest

24        Verdienstmedaille für Herrn Wittich

25        Pfarrcaritas

 

 

 

2                              Andacht

 

 

Nicht das leere Grab gewinnt uns den Osterglauben ab, sondern der Auferstandene

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

für die Gegner und Feinde Jesu hat sich der Prozess gegen den Störenfried aus Nazareth gelohnt. Mit der Hinrichtung am Kreuz und seinem Tod ist sowohl die Welt der jüdischen Schriftgelehrten und Priester wie auch die der römischen Besatzer wieder in Ordnung. Es herrschen wieder klare Verhältnisse. Die Schadenfreude triumphiert. Der Ort, wo sie den Gekreuzigten begraben haben, ist zum Grab zerstörter Hoffnungen geworden. Trauernd gehen am nächsten Morgen einige tapfere Frauen dorthin, um wenigstens den Leichnam des Geschundenen zu salben und ihm ein ordentliches Begräbnis zu bereiten.

Und dann das Ungeheuerliche! Sie finden ihn nicht. Ihn, den sie suchen. Das Grab ist leer. In das Erschrecken und in ihre Ratlosigkeit werden sie von zwei Männern angesprochen, Boten Gottes in leuchtenden Gewändern: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden.“ Wie die Auferstehung geschehen ist, wird nicht geschildert. Von keinem Evangelisten. Für diesen Augenblick, in dem ein Toter wieder zum Lebenden wird, gibt es keine Augenzeugen. Das Geschehen wird nicht erklärt. Wir können es uns nicht einmal vorstellen, denn für die Auferstehung gibt es keine Anknüpfungspunkte in unserer Alltags- und Welterfahrung. Unsere Worte zerbrechen. Der Vorhang unserer Vorstellungswelt in Raum und Zeit zerreißt.

 

So gesehen ist das, was Christen an Ostern feiern, ein „komplizierter“ Fall. Er erweist sich als schwierig. Wie die Jünger nicht das leere Grab, sondern die leibhaftige Begegnung mit dem Auferstandenen überzeugte, so wird Ostern auch uns nie überzeugen, wenn uns der Mann, der von den Toten auferstanden ist, nicht überzeugt. Von jetzt an aber wissen wir  worauf es ankommt.

Jesus lebt.  Ostern ist ein Fest der Freude. Jedes Halleluja, das wir singen, preist die rettende Tat Gottes.

 

Ostern taugt nicht für eine Wellness-Religion

Nun beginnt die Zeit des bekennenden Redens. Die Auferstehung Jesu ist nichts für Gedankenlose. Sie ist anspruchsvoll. Sie taugt nicht als Allerweltsweisheit für eine x-beliebige Wellness-Religion. Ostern feiern wir den wesentlichen Kern unseres Glaubens: Der am Kreuz gestorben ist, dem hat Gott, den Jesus Vater nennt, die Treue gehalten. Was die Menschen als sein Scheitern betrachteten als sie ihn kreuzigten, das hat Gott gewandelt in den Triumph über den Tod.

Dieser Jesus, der wie alle Menschen die Bitterkeit des Sterbens geschmeckt hat, der winkt uns als der Auferstandene aus der Ewigkeit zu. Er hat seine Hand auf jeden von uns gelegt. Darum wird er uns nicht in den Klauen des Todes belassen. Das ist die Botschaft von Ostern: Nicht „davon zu müssen wie das Vieh“, wie der Psalm sagt, nicht den Krallen eines blinden Schicksals ausgeliefert sein, das uns tödlich zerquetschen wird, sondern geborgen sind wir in der Hand des Auferstandenen. Für immer. Er wird mich auch am anderen Ufer nicht loslassen.

 

Ihr Pfarrer Michael Tillmann

 

 

 

Pfarrgemeinderat und Redaktion

wünschen allen Lesern

ein frohes und gesegnetes Osterfest

 

 

 

 

 

3   Seelsorgebereich                                      Ökumene / Internet

 

 

1. Ökumenischer Begegnungstag in Hürth

am 3. Oktober 2012

 

Den Tag der deutschen Einheit wollen in diesem Jahr die evangelische und die katholische Kirche in Hürth nutzen, um ihre Einheit in der Stadt zu demonstrieren und die Christen beider Konfessionen zusammen zu führen. Unter dem biblischen Motto „Du stellst meine Füße in freien Raum“ findet das erste Mal ein ökumenischer Begegnungstag statt.

In Anlehnung an die Tradition der Kirchentage und der Katholikentage wird es rund um die Kirche St. Katharina in Alt-Hürth eine bunte Mischung aus Gottesdiensten, Konzerten, Lesungen, thematischen Foren und Workshops geben. Außerdem sollen die Gemeinden und Gruppen der Hürther Kirchenverbände Raum bekommen, sich vorzustellen.

 

Auch für das leibliche Wohl ist mittags und nachmittags natürlich gesorgt. Den Familien wird eine Kinderbetreuung angeboten.

Der Begegnungstag beginnt um 9.30 Uhr mit einem ökumenischen Eröffnungsgottesdienst und schließt gegen 16 Uhr ebenfalls mit einem Gottesdienst. Wir hoffen auf eine möglichst große Beteiligung der Hürther Christen an diesem Tag. 

Das detaillierte Programm wird zu gegebener Zeit durch Plakate, Handzettel und im Internet bekannt gegeben. 

 

 

 

 

 

4   Seelsorgebereich                           Pilgerreise / Pfarrcaritas

 

 

1. Pilgerreise des Seelsorgebereichs nach Israel

 im Frühjahr 2013

 

Pfarrer Kremer plant vom 29.04. bis 07.05.2013 mit einer Gruppe aus dem Seelsorgebereich eine Flugreise mach Israel. Die Pilgerfahrt durch das Heilige Land führt zu allen bedeutenden Stätten des Neuen Testaments (z.B. Jerusalem, Bethlehem, Nazareth, See Genezareth, Ort der Bergpredigt, Jordanfluß, Berg Tabor, Qumran, Totes Meer etc.) Die Reise kostet etwa 1600 Euro im Doppelzimmer (EZ Zuschlag ca. 300 Euro).  Die Unterbringung erfolgt am See Gennesaret und in Jerusalem. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

 

Verbindliche Anmeldungen sind ab sofort in den Pfarrbüros möglich.

 

 

 

  www. www. www. www. www. www. www.

 

 

In Kürze können Sie unsere Internetseite besuchen

 

www.Seelsorgebereich-Huerth-Am–Maigler-See.de

 

Dort finden Sie 

              Infos über aktuelle Ereignisse und

                             umfassende Informationen über

                                           die Aktivitäten in unserer Gemeinde

 

 

 

5      Seelsorgebereich                         über die Kirchturmspitze

 

Generalvikar wurde neuer Weihbischof                                                                        

Textfeld:

 

Generalvikar  Dr.  Dominikus Schwaderlapp  wird

 

neuer Weihbischof in Köln.

 

Papst  Benedikt XVI. hat den Kölner Generalvikar

Dr.  Dominikus  Schwaderlapp  zum  Weihbischof

in  Köln  und  Titularbischof  von Frigento ernannt.

Das  wurde  am 24. Februar 2012  in Rom und  in

Köln  zeitgleich  bekannt  gegeben. Schwaderlapp

war  seit  2004  Generalvikar  des Erzbistums von

Köln. Als Weihbischof wird er in der Nachfolge des heutigen Berliner Erzbischofs Rainer Maria Kardinal Woelki zuständig sein.

 

Die Bischofsweihe findet am 25. März 2012 um 15 Uhr im Hohen Dom zu Köln statt. In die Amtszeit von Schwaderlapp fielen einschneidende Strukturreformen. Er gab sich als straffer Organisator. So fiel auch unsere Fusion im Seelsorgebereich Hürth - Am Maigler See in sein Aufgabengebiet.

 

Den kirchlichen Regeln entsprechend, werden Weihbischöfe immer auf den Titel eines untergegangenen Bistums geweiht (Titularbischof). Das nicht mehr existente Bistum Frigento liegt in der italienischen Provinz Avellino in der Region  Kampanien westlich von Neapel. Das Bistum Frigento wurde Ende des 15. Jahrhunderts mit dem Bistum Avellino vereint und verlor seinen Titel 1818 endgültig.

 

Neuer Generalvikar wurde Prälat Stefan Heße,

 

der bisher die Hauptabteilung Seelsorge-Personal leitete und nun für die über 500 Mitarbeiter des Generalvikariats zuständig ist. Heße war bereits seit 6 Jahren stellvertretender Generalvikar. Er wurde 1966 in Köln geboren und studierte Philosophie und Theologie in Bonn und Regensburg. 1993 wurde er von Kardinal Meisner zum Priester geweiht. Danach war er als Kaplan in Bergheim tätig und wurde 1997 Repetent am Theologenkonvikt Collegium Albertinum in Bonn.

 

 

6    Seelsorgebereich                         Erstkommunion

 

Erstkommunion

 

Jesus ist unser Licht  –  er ist das Licht für die ganze Welt

 

Textfeld:

 

Unter dieser  Überschrift  steht  in

 

diesem Jahr  die  Kommunionvor-

bereitung in unseren Gemeinden.

Wie  die Sonne Licht und Wärme,

Leben schenkt,  so will Jesus uns

Licht, Wärme, seine Liebe schen-

ken.   Bei   unserer  Taufe   wurde

unsere  Taufkerze  an  der  Oster-

kerze entzündet  und  uns  anver-

traut  mit  den Worten: „Empfange

das  Licht  Christi“ – und  lass   es

leuchten, trag es in die Welt!

Wir können uns  mit den Sonnen-

strahlen   vergleichen,   die  Jesu

Licht  in die  Welt hinein  leuchten

lassen. So leuchten inzwischen in unseren drei Kirchen Sonnen, deren Strahlen mit den Fotos und Namen unserer Kommunionkinder gestaltet sind.

 

Seit November haben sich die Kinder regelmäßig in ihren Kleingruppen getroffen, haben die Sonntagsgottesdienste mitgestaltet und werden auch die Kar- und Ostertage mitfeiern. Sie besuchten das Benediktinerinnenkloster in Köln, in dem die Hostien für unsere Gemeinden gebacken werden. Kurz vor Ostern bereiten sich die Kinder auf ihre erste Beichte vor und empfangen das Bußsakrament.

 

An den drei Sonntagen nach Ostern feiern wir Erstkommunion in unseren Gemeinden: am Weißen Sonntag, 15.4.12, werden in St. Brictius 6 Mädchen und Jungen zum ersten Mal Jesus Christus im heiligen Brot empfangen, am Sonntag, 22.4.12, in St. Maria am Brunnen 18 Kinder und am Sonntag, 29.4.12, in St. Dionysius 36 Kinder.

 

 

 

 

7   Seelsorgebereich                         Messdiener & Kinder

 

 

 

Messdiener

 

Nun steht der genaue Termin und das Ziel für die Fahrt der Messdiener bis zum 7. Schuljahr fest.

Wir fahren von 31.08.-02.09.2012 nach Aachen.

Genaue Infos und das Motto geben wir euch noch bekannt.

Wir freuen uns, wenn wir mit einer großen Gruppe fahren können.

Fragen und Anmeldeformulare bei Andrea Drießen, Tel: 36140

 

 

 

Fahrt der Messdiener ab dem 8. Schuljahr zum

 

                                                     Katholikentag  Mannheim

                                                    16. - 20. Mai 2012

 

 

 Schade, bis zum Redaktionsschluss hat sich noch keiner angemeldet. Wenn ihr doch noch das „Feeling“ auf solch einem Treffen erleben wollt, dann meldet Euch an bis spätestens 31.03.2012.

Ab einer Gruppe von 10 Teilnehmern werden wir mit Euch nach Mannheim fahren.

Fragen und Anmeldeformulare bei Andrea Drießen, Tel: 36140

 

 

 

Kinderbibeltag

 

Am 16.06.2012 findet wie jedes Jahr wieder der Kinderbibeltag in unseren 3 Pfarreien statt.

Haltet Euch schon mal den Termin frei.

Genaue Info über das Thema des diesjährigen Kinderbibeltags erfahrt  ihr nach Ostern.

Der Abschlussgottesdienst findet am 17.06.2012 um 10:45 Uhr in

St. Dionysius in Gleuel statt.

 
 

8   Seelsorgebereich                                  Kirchenmusik

 

Unser neuer Seelsorgebereichsmusiker stellt sich vor

Textfeld:

 

 

 


 

Ab März 2012 habe ich meinen Dienst als Seel-

sorgebereichsmusiker   im   Seelsorgebereich

„Hürth - Am Maigler See“ begonnen.

 

 

An dieser Stelle möchte ich mich kurz vorstellen:

 

Ich heiße Johannes Fock, lebe mit meiner Frau Birgit und meinen Kindern Anna-Lena, Johanna und Theresa in Weilerswist, wo meine Frau als Lehrerin tätig ist.

Meine Aufgabe wird sein, die Menschen aller Altersstufen über die Musik anzusprechen und für den Glauben zu begeistern. Inspirieren lassen möchte ich mich dabei von den Menschen, die mir begegnen und von den recht verschiedenen Kirchen St. Dionysiuis in Gleuel, St. Maria am Brunnen in Alstädten-Burbach und St. Brictius in Stotzheim.

Meine musikalische Ausbildung umfasst das Schulmusikstudium an der Musikhochschule Köln und das B-Examen der Katholischen Kirchen-musik an der Musikhochschule Düsseldorf.

Instrumente, die ich spiele, sind neben der Orgel vor allem Klavier und Querflöte sowie die ganze Familie der Blockflöten.

Ich improvisiere und experimentiere gerne und möchte deshalb ein „Forum Kirchenmusik“ entwerfen, wo jedermann Angebote wahr-nehmen kann, um der Musik zu begegnen und Kirchenmusik aus vielerlei Gesichtspunkten kennen zu lernen.

 

Ich freue mich auf Menschen, die mit ihrem musikalischen Talent die Kirchenmusik in unserem Seelsorgebereich bereichern und beleben möchten.

 

Wer ein musikalisches Talent hat und eine Möglichkeit zu Singen oder Musizieren sucht, wird gerne dabei von mir unterstützt. Am besten sofort eine E-Mail losschicken. Ich freue mich auf viele Begegnungen musikalischer Art.

 

Johannes Fock, SB-Musiker

 

 

 

9   Seelsorgebereich                                Kirchenmusik

 

Abendmusik unserer drei Kirchenchöre in St. Dionysius

 

                  "Gottes Liebe -
wie Ströme lebendigen Wassers.
SEIN Segen
durchströme unser Ja(hr)"

 

Unter diesem Motto stand die geistliche Abendmusik unserer drei Kirchenchöre am Sonntag, dem 29. Januar 2012, in St. Dionysius. Nach dem Weggang von Herrn Greiner hatte Frau Bensmann vorübergehend die Betreuung aller drei Chöre übernommen und das gemeinsame Konzert einstudiert.

 

Textfeld:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Die Mischung der Chor- und Solistenstücke und die unterschiedliche Vortragsweise durch Einzelchor, alle drei Chöre, Solo und Solo-Ensemble mit Geigen fand in der gut gefüllten Kirche großen Anklang. Auch das Echo in der Presse war sehr positiv.

 

 

 

10   Seelsorgebereich                                      Buchtipp

 

Elisabeth und Rainer Strnad:

„Trauernden begegnen“

 

„Trau dich zu trösten!“ Wie viele Menschen tun sich schwer, dieser Aufforderung nachzukommen. Wie verhält man sich, wenn innerhalb der Verwandtschaft, im Freundes- oder Kollegenkreis, in der Nachbarschaft jemand verstorben ist?

Den Hinterbliebenen aus dem Weg zu gehen, ist gewiss der falsche Schritt. Aus Unsicherheit heraus vermeidet man das Gespräch oder das Zusammentreffen mit den Trauernden. Doch gerade das ist es, was nach dem Verlust eines geliebten Menschen gebraucht wird: Jemand der zuhört, der sich Zeit nimmt, der nachfragt oder praktische Hilfe leistet.

 

Die Trauerarbeit leistet der Hinterbliebene alleine, doch im Trost steht ihm ein anderer zur Seite, bleibt bei ihm und unterstützt.

Sich die Rolle des Trösters zuzutrauen und die unbegründete Scheu zu überwinden, erfordert nur ein bisschen Mut und Einfühlungsvermögen.

Einem Mitmenschen beistehen und trösten, dazu braucht man keine Ausbildung, nur den Willen, für ihn da zu sein.

 

 

Das Autorenpaar Strnad schreibt über Trost und Beistand sowie über die vielen individuellen Trauersituationen. Es bestärkt den Leser, auf Trauernde zuzugehen und unnötige Berührungsängste abzubauen.

 

Elisabeth Strnad ist hauptamtlich in der Hospizarbeit tätig. Des Weiteren arbeitet sie therapeutisch mit psychisch kranken Kindern.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann Rainer Strnad hat sie drei Kinder.

Rainer Strnad ist als Wirtschaftsredakteur in einem Fachverlag beschäftigt.

 

Bärbel Fröhler

 

 

 

 

11   Seelsorgebereich                                        Caritas

 

 

Caritas - Jahreskampagne 2012

 

„Armut macht krank“

 

    „Jeder verdient Gesundheit“

 

In diesem Jahr weist die Caritas auf Missstände hin, die es angesichts unseres gut ausgebauten Gesundheitssystems in Deutschland eigentlich nicht geben dürfte. Geringverdienende, Alleinerziehende mit ihren Kindern sowie Arbeitslose, Asylbewerber und Menschen mit Migrationshintergrund sind nachweislich öfter und länger krank als andere. Arme Menschen haben zudem eine deutlich geringere Lebens-erwartung: Frauen sterben acht Jahre früher, Männer sogar 11 Jahre, wenn sie nicht den höheren Einkommensklassen angehören. All dies zeigt die Armutsberichterstattung der Bundesregierung ebenso wie Gesundheitsstudien des Robert-Koch-Instituts.

 

Die Studien legen außerdem nahe, dass die Betroffenen, entgegen dem, was viele in der Gesellschaft glauben, nicht einfach aufgrund einer mutwillig ungesunden Lebensweise „selber schuld“ sind. So einfach ist es nicht. Es ist zwar Fakt, dass arme Menschen mehr rauchen und öfter an Adipositas als Folge von Übergewicht leiden. Andererseits ist gefährliche Alkoholsucht unter Akademikern weiter verbreitet.

 

Textfeld:  

 

Die Ursachen dafür, dass Menschen aus prekären Verhältnissen z.B. zu spät zum Arzt gehen und so Krankheiten chronisch werden, sind vielschichtiger. Sie leben in schlechteren Wohnumfeldern, haben gefährlichere und belastendere Arbeitsbedingungen und weniger Unterstützung durch ihr Umfeld. Die größere Belastung durch Zukunftssorgen setzt sie einem höheren seelischen Druck aus, der erschöpfen und depressiv machen kann. Ist die Gesundheit beeinträchtigt, wird oft zu lange mit dem Arztbesuch gewartet. Betroffene sparen an der Praxisgebühr und Medikamenten­zuzahlungen, um sich und der Familie andere Dinge leisten zu können. Außerdem finden sich diese Menschen bei oft niedrigerem Bildungsstand in unserem Gesundheitssystem schlechter zurecht.

 

 

Viele können Anträge auf Zuzahlungs­befreiung nicht ohne Hilfe stellen, schaffen es nicht, Quittungen aufzubewahren. Auch präventive Angebote erreichen sie erfahrungsgemäß schlechter. Schätzungen zufolge leben in Deutschland trotz der Versicherungspflicht darüber hinaus etwa 800.000 Menschen ohne Krankenversicherung.

 

Manchmal ist es auch andersherum: Eine schwere Erkrankung ist erst die Ursache für Armut, weil Behandlungen z.B. bei Arbeitsunfähigkeit und Jobverlust nicht bezahlt werden können. Nicht vergessen sollten wir auch alte Menschen mit einer kleinen Rente, die sich keine gute medizinische Versorgung oder Pflege mehr leisten können.

 

So wirbt die Caritas für Verständnis für arme Menschen und aktive Solidarität mit ihnen. Gefragt sind aus Sicht der Caritas zielgruppenorientierte aufsuchende Angebote, die die Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit stärken. Netzwerke die an Familienzentren, Beratungsstellen, Seniorentreffs und Gemeinden angebunden sind, sind einmal mehr gefragt, sich in der Verbesserung der Gesundheitsverhältnisse von Benachteiligten zu engagieren.

 

Mit informativen und aufklärenden Aktionen wird sich der Wohlfahrtsverband zu Wort melden. Große Plakate und Spots in Fernsehen und Kino möchten in weiten Teilen der Gesellschaft für das Thema sensibilisieren. Für den Caritas-Sonntag gibt es eigens ausgearbeitete Gottesdienstvorschläge. Wie auch in den Vorjahren hat eine große Werbeagentur die Kampagne gespendet, und auch die Vorführung der Spots kostet uns nichts.

 

Vielfältige Anregungen, Informationen und Material gibt es im Sonderheft der „Sozialcourage“ und auf der Internetseite www.jeder-verdient-gesundheit.de

 

 

Kontakt:

Caritasverband für den Rhein-Erft-Kreis e.V.

Barbara Albers, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 02233 7990810 - Mail: albers@caritas-rhein-erft.de

 

 

 

12   Seelsorgebereich                                      Andacht

 

Du warst ganz allein,

alle hatten dich verlassen,

auch nicht einer blieb dir treu.

 

So hingst du am Kreuz

und klagtest laut hoch über allen:

„Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

 

Doch du warst dort nicht allein,

zwei Verbrecher henkte man mit dir.

Besonders schmähen wollte man dich so.

 

Alle lachten unten über dich,

Priester und der Pöbel Arm in Arm,

und die Henker würfelten um deinen Rock.

 

Alle Schuld zogst du auf dich,

alle Blitze schlugen in dich ein.

Unsre bösen Taten waren auch dabei.

 

Meine Arbeit ist getan, sprachst du.

Deine sterbend ausgestreckten Arme

ziehen uns zurück zu unserm Gott.

 

Vergib ihnen, Vater, hieß dein Gebet für uns.

Sie wissen doch nicht, was sie tun.

Bis heute sprichst du deine Mörder frei.

 

Nun kommen sie zu deinem Kreuz gelaufen,

von weit her, immer mehr, immer mehr…

Sie weinen vor Glück und sagen dir Dank.

 

Zu Psalm 22,2

 

Johannes Hansen

aus „Unendlich geborgen“

Verlag Kawohl

 

 

 

 

13    Kontakte – Wir sind für Sie da!

 

Pfarrbüro St. Maria am Brunnen: Heide Faßbender

Alstädten-Burbach, Jabachstr. 5, Tel. 02233-70 03 48 / Fax 02233-97 86 09

Öffnungszeiten: Di. 10-12 Uhr, Mi. 16-18 Uhr

 

Pfarrbüro St. Dionysius: Maria Luise Bühr / Christel Steinhilper

Gleuel, Bachemer Str. 24 Tel.: 02233-93 32 06 / Fax 02233-93 32 07

Öffnungszeiten: Mo.- Fr. 10–12 Uhr;  Di. u. Do. 16-18 Uhr

 

Pfarrbüro St. Brictius: Heidi Winkelhag

Stotzheim, Berrenrather Str. 188, Tel. 02233-34 0 84 / Fax 02233-3 65 27

Öffnungszeiten: Di. 10-12 Uhr, Do. 16-18 Uhr

 

Seelsorger im Seelsorgebereich

Dechant und Pfarrer Michael Tillmann

Gleuel, Bachemer Str. 24, Tel.: 02233-93 32 06 oder 02233-93 32 08

 

Pfarrer Dr. Stephan Kremer

Alstädten-Burbach, Jabachstr. 5, Tel.: 02233-70 03 52

 

Gemeindereferentin Angelika Pfitzner-Rojek

Stotzheim, Berrenrather Str. 188, Tel.: 02233-3 40 84

 

Küsterin:  Elfriede Frey, Tel. 02233-7 67 40

 

Kirchenmusiker im Seelsorgebereich

Johannes Fock, Tel. 02254-8 21 14

Elisabeth Bensmann, Tel.  02242-8 74 17 76

Franz Rudolf Becker, Tel. 02233-3 24 90

 

Kirchenchor „Marienchor“:  Vorsitzende: Anita Henkel, Tel. 02233-7 46 55

 

Pfarrgemeinderat (PGR)

Vorsitzender: Hermann Peter Müller, Tel. 02233-79 27 56

Vors. Ortsaussch. St. M. am Brunnen: Michaela Barucha, Tel. 02233-70 89 88

 

Andheri-Hilfe -Eine Welt-

Ansprechpartnerin: Elisabeth Brabeck, Tel. 02233-7 51 33

 

Kath. Öffentliche Bücherei St. Maria am Brunnen

Ansprechpartnerinnen: Ute Schultes, Tel. 02233-37 30 30 u. Barbara Thißen,

 

Kita St. Maria am Brunnen (Familienzentrum)

Leiterin Renate Lauterbach, Tel. 02233-7 48 03

 

kfd – Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands

Ansprechpartnerin: Renate Printz, Tel. 02233-3 48 22

 

Kath. Priesternotruf: 0172 / 2 95 10 00

 

 

 

14    Seelsorgebereich                            Gottesdienste

 

Regelmäßige Gottesdienste

 

Samstag

17.30 Uhr        Vorabendmesse                     St. Brictius

18.30 Uhr        Vorabendmesse                     St. Dionysius,

                                                                       anschl. Beichtgelegenheit

                        Sonntag

  9.45 Uhr        Hl. Messe                               St. Maria am Brunnen

10.00 Uhr        Gottesdienst                           St. Sebastianusstift

10.45 Uhr        Hl. Messe                               St. Dionysius

 

                        Dienstag

10.00 Uhr        Gottesdienst                           St. Sebastianusstift

18.30 Uhr        Abendmesse                          St. Brictius,

anschl. Beichtgelegenheit

 

                        Mittwoch                  

18.00 Uhr        Abendmesse                          St. Maria am Brunnen,

anschl. Beichtgelegenheit

 

 

 

 

Gottesdienste in der Karwoche und zu Ostern

 

Do. 05.04.       Gründonnerstag

 

17.45 Uhr        Beichtgelegenheit                  St. Maria am Brunnen

18.30 Uhr        Abendmahlmesse                  St. Maria am Brunnen

                        als Familienmesse für den Seelsorgebereich

19.00 Uhr        Abendmahlmesse                  St. Dionysius

                        für den Seelsorgebereich

20.00 Uhr        Taizégebet                              St. Dionysius 

 

Fr. 06.04.        Karfreitag

 

10.00 Uhr        Kinderkreuzweg                     St. Dionysius

11.30 Uhr        Kinderkreuzweg                     St. Maria am Brunnen

15.00 Uhr        Karfreitagsliturgie                   St. Dionysius

                        mit Chor, anschl. Beichtgelegenheit

15.00 Uhr        Karfreitagsliturgie                   St. Brictius

                        Mit zwei Chören, anschl. Beichtgelegenheit

 

Sa. 07.04.       Karsamstag

 

21.00 Uhr        Osternachtsfeier                    St. Dionysius

                        mit Chor, anschl. Agape

21.00 Uhr        Osternachtsfeier                    St. Brictius

                        mit Chor, anschl. Agape

 

So. 08.04.       Ostersonntag

 

  8.00 Uhr        Auferstehungsmesse            St. Maria am Brunnen

                        mit Chor

10.00 Uhr        Hl. Messe                               St. Sebastianusstift

10.45 Uhr        Osterhochamt                                   St. Dionysius

                                              

Mo. 09.04.      Ostermontag

 

  9.45 Uhr        Hl. Messe                               St. Maria am Brunnen

                        mit Bläserkreis Laudate

10.45 Uhr        Hochamt                                St. Dionysius

11.00 Uhr        Hl. Messe                               St. Brictius

 

 

 

15   Seelsorgebereich                        Besondere Gottesdienste                                   

 

Textfeld:

 

Bußgang des Dekanates

 

nach St. Brictius, Stotzheim

 

Wegen   des    ökumenischen    Begegnungstages

am    3.  Oktober  2012   in  Alt-Hürth  fällt  die   im

2-Jahresrhythmus stattfindende Dekanatswallfahrt

in  diesem  Frühjahr  aus.  Stattdessen  findet   die

traditionelle Bußwallfahrt unseres Dekanates nach

St. Brictius, Stotzheim, statt. Um einem größeren Kreis die Teilnahme zu erleichtern, wurde die Messfeier vorverlegt

 

Termin:         Samstag, 24. März 2012

                        Messfeier 17.30 Uhr in St. Brictius      

 

Die Teilnehmer aus Alstädten-Burbach ziehen gemeinsam nach Stotzheim – Treffen 16.30 Uhr, an St. Maria am Brunnen.

 

Die Teilnehmer aus Gleuel reisen individuell an.

 

 

 

Hl. Messe mit Krankensalbung

 

in St. Maria am Brunnen

 

Das Sakrament  der  Krankensalbung verleiht dem Christen, der die mit schwerer Krankheit oder  mit  Alter  gegebenen   Schwierigkeiten durchmacht, eine besondere Gnade.

Die Feier des Sakramentes besteht im Wesentlichen in der Salbung der Stirn und der Hände des Kranken.

 

Am Palmsonntag, dem 01.04.2010, wird in St. Maria am Brunnen nach dem Gottesdienst um 9.45 Uhr allen Interessierten das Sakrament der Krankensalbung gespendet.

Wenn Sie unseren Fahrdienst in Anspruch nehmen wollen, wenden Sie sich bitte vorab an das Pfarrbüro St. Maria am Brunnen, Tel. 70 03 48

 

 

 

16   aus unserer Gemeinde                         Sternsinger

Textfeld:

 

 

Sternsinger 2012

 

Sturm,  Regen  und  Kälte  machten  die Stern-

singeraktion  in diesem Jahr  für alle Beteiligten

recht  beschwerlich.  Kurz  vor  dem  Treffen in

der Kirche fegte  ein Gewitter  mit Blitz, Donner

und  heftigem  Regen  über Alstädten-Burbach,

und so erreichten die wenigen Kinder, die sich auf den Weg in die Kirche gemacht hatten, diese völlig durchnässt und durchgefroren. Einige Mütter meldeten ihre Kinder wetterbedingt ganz ab und so fand sich nur ein kleines Häufchen Messdiener, Kommunionkinder und Begleiter tatsächlich zur Einkleidung und Aussendung ein.

Kurz entschlossen änderten Frau Pfitzner-Rojek und Pfarrer Krämer die traditionelle Sammelroutine ab und jedes Kind bekam seine „Sternsinger-Ausrüstung“ mit nach Hause. Die Kinder und Begleiter bildeten kleine Gruppen, bekamen ihr Sammelgebiet zugeteilt und hatten dann die Möglichkeit ihre Sammlung dem Wetter in den nächsten Tagen anzupassen. So kamen auch noch einige Kinder mehr dazu und es konnten viele Sternsinger den Segen in die Häuser tragen.

 

Erstmals gab es in diesem Jahr die Möglichkeit die Sternsinger sozusagen „ ins Haus“ zu bestellen. Davon hatten über 50 Gemeindemitglieder Gebrauch gemacht. Diese wurden dann auch alle besucht und die Kinder wurden herzlich empfangen. Darüber hinaus wurden aber auch fast alle anderen Straßen bis zum Sonntag von den Sternsingern besucht, so dass wir wieder auf das stolze Ergebnis von 2.190,00 Euro als Beitrag für die Spendenaktion

 

„Klopft an Türen, pocht auf Rechte“

 

blicken können. Die Aktion unterstützt in diesem Jahr besonders Kinder in Kambodscha.

 

Allen Kindern und Helfer, die sich auf den Weg gemacht haben und allen Spendern, die die Sternsingeraktion mit ihren Spenden unterstützt haben, nochmals ein herzliches Dankeschön!

 

 

 

17   aus unserer Gemeinde                         Schule

Textfeld:

 

 

         NEWSNEUES NEWS   NEUES  NEWS                      

aus der 
Carl-Orff-Grundschule

         

Das neue Jahr bringt folgende Neuigkeiten aus der GGS Carl Orff:

 

Rückblick auf den Karnevalsumzug in Alstädten-Burbach

Die GGS Carl Orff hat auch dieses Jahr wieder die größte Fußgruppe im Karnevalsumzug gestellt. Unter dem Motto „Märchen der Gebrüder Grimm“ haben sich die Klassen unter­schiedliche Kostüme mit Titeln wie: „Hürther Stadtmusikanten“; „Schneewittchen und die 30 Zwerge“ oder auch  „Viele böse Wölfe und einige Geislein“ einfallen lassen.

 

Kollegium

Seit dem Schuljahr 11/12 gibt es an der GGS Carl Orff wieder einige neue Kollegen. Frau Brunn hat Frau Spaniers Klasse wegen ihres Wechsels nach  Rheinland-Pfalz übernommen.

Herr Fricke ist durch eine schulscharfe Stellenausschreibung an unsere Schule gekommen und hat das erste Schuljahr parallel mit Frau Quante übernommen.

Zudem haben wir mit Frau Knepel eine neue Referendarin, die in Sachunterricht und Mathematik bei uns ausgebildet wird.

 

Projektwoche

Die GGS Carl Orff wird im März eine Projektwoche mit dem Thema „Zirkus“ durchführen.

 

Dazu haben wir eine Woche lang die Zirkusfamilie Casselli in Alstädten-Burbach auf der Kirchwiese zu Besuch. Der Zirkus wird am Samstag, den 17.03. anreisen und am Samstag, den 24.03. wieder abreisen. Innerhalb dieser Woche werden vormittags die Schüler der GGS Carl Orff in verschiedenen Projektgruppen wie Akrobatik, Clown oder Tanz ausgebildet.

Für die Alstädten-Burbacher sind mehrere Ereignisse vorgesehen:

 

Montag 19.03.             14:00-16.30 Uhr Musik- und Kindertanzvorführung mit Kaffee und Kuchen: Eintritt frei, Einlass ab 14:30 Uhr

 

Montag 19.03.             18:30-21:00 Uhr Bandfestival im Zirkuszelt. Eintritt 4 €, Einlass ab 18:00 Uhr

 

Mittwoch 21.03.          19:30 –21:00 Uhr Autorenlesung und Weinverköstigung mit Hr. Carsten Henn. Er liest aus seinem neuen Buch „Carpe Vinum“. Eintritt 10 €, Einlass ab 19:00 Uhr

 

Am Freitag und am Samstag finden dann die Zirkusveranstaltungen mit den Kindern der GGS Carl Orff statt!

 

Umbaumaßnahmen

Wir sind stolz auf unsere schön gestaltete, kindgerechte und renovierte Schule. Auch unsere Innenräume – z.B. die Bibliothek der GGS Carl Orff – hat durch eine großzügige Spende der Familie Mellin eine wert-volle künstlerische Bemalung erhalten.

Jetzt hoffen wir auf eine Sanierung der Sporthalle, damit sowohl der Sportunterricht der Schule als auch der Vereinssport und die viel-fältigen Treffen der Ortsvereine wieder einen würdigen Austragungsort erhalten.

 

Schulneulinge

Die GGS Carl-Orff hat 58 Neuanmeldungen. Der Infoabend für die Schulneulinge ist am 20.06. um 19.00 Uhr im Musikraum der Schule.

Ein weiterer Infoabend zum Thema „OGS für alle“ findet am 25.06. um 19:00 Uhr ebenfalls im Musikraum statt.

 

Weitere Informationen können Sie auch noch auf unserer Homepage: www.carl-orff-grundschule-huerth.de erfahren. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

 

Mit freundlichem Gruß

B. Schneider, Schulleitung GGS Carl-Orff

 

 

 

 

18   aus unserer Gemeinde                         Bücherei

 

 

 

Katholische öffentliche Bücherei

St. Maria am Brunnen

 

 

 Termine für April – Juni   

           

            Sonntag, 1.4.2012

            Die bestellten Bücher und Geschenke aus der Kommunionbuchausstellung können ab diesem

            Termin zu den Öffnungszeiten in der Bücherei abgeholt werden.

 

            Mittwoch, 4.4.2012 16.00 – 18.00 Uhr 

            Herzliche Einladung zum Osterbasteln für Kinder ab 5 Jahren

            Kostenbeitrag € 0,50

           

            Donnerstag, 12.4.2012 16.00 – 17.00 Uhr

            „ Wer rastet, der rostet“: An jedem 2. Donnerstag im Monat      bietet die Bücherei ab dem 12.4. ein

            Gedächtnis- und         Konzentrationstraining für Senioren an.

            Der nächste Termin ist der 10. Mai.

            Weitere Termine werden im Schaukasten bekannt gegeben. 

 

            Sonntag, 3.6.2012 Pfarrfest 

            Beteiligung der Bücherei am Pfarrfest mit Bücherflohmarkt           und Aktionen für Kinder

 

Der Gesprächskreis mit Pater Schonecke findet weiterhin alle 10-12 Wochen statt. Bitte beachten Sie die Ankündigungen im Schaukasten.

 

Öffnungszeiten der Bücherei:

Sonntag:    10.30 – 11.30 Uhr

Mittwoch:   16.00 – 18.00 Uhr

Freitag:      17.00 – 18.00 Uhr    ( nur außerhalb der Schulferien )

 

 

 

19   aus unserer Gemeinde                        Andheri-Hilfe

 

       

 

Liebe Basarbesucher und Förderer der Andheri-Hilfe

 

Der Reinerlös unseres Weihnachtsbasars für das Projekt „Kinderhilfe: Lebens- und Entwicklungschancen für Kinder auf Zukunft hin schaffen“ betrug € 3508. Herzlichen Dank der Kinder und Jugendlichen aus Villupuram, Indien. Ein Beispiel für dieses Projekt haben wir im letzten Pfarrbrief beschrieben.

 

Kinder sind nach wie vor die wichtigste Zielgruppe der Andheri-Hilfe. Fast in jedem Projekt sind Maßnahmen zu ihrem Schutz integriert, ob es um Familienförderung geht, um Programme zum Ressourcenschutz oder um Ausbildungsmaßnahmen. Kinder sind zwar die schwächsten Glieder der Gesellschaft, aber sie sind die Zukunft.

 

 

                                                               Foto

 

Die „befreiten“ Kinder. Wer kann sie vergessen, diese „unfreien“ Kinder:

In Palayamkottai in Südindien: Die einfachen Dorfschulen sind leer, aber von Kindern gefüllt sind die vielen kleinen Streichholzfabriken. In stickigen, schwefelverseuchten Räumen sitzen sie dicht gedrängt auf dem Boden, stecken die kleinen Hölzer in Rahmen oder füllen die handgeklebten Döschen mit den fertigen Zündhölzern.

In der südindischen Seidenstadt Kancheepuram: Die wertvollen Seiden-Saris stammen zum großen Teil aus Kinderhand. Kinder sitzen mit gekrümmten Rücken an den Weberahmen. Viele husten: die kleinen Fasern verfangen sich in ihren Lungen.

 

Nicht weit entfernt in Villapuram: In den riesigen Steinbrüchen zerkleinern Kinder – auch schon Fünfjährige – mit schweren Hämmern große Steinbrocken, tragen in Metallschalen das bearbeitet Material zur Sammelstelle – viele Stunden lang.

 

Überall in Indien arbeiten Kinder: In Ziegelbrennereinen, in Hotels, auf den Feldern der Reichen. Sie arbeiten um mit ihrem Hungerlohn zum Familienunterhalt beizutragen oder aber durch Sklavendienst die Schulden der Eltern abzutragen. Und das, obwohl auch in Indien Kinderarbeit gesetzlich verboten ist.

 

Diese Rechte sind seit 1989 in 54 Artikeln der UN-Kinderrechts-Konvention verbrieft. Lange zuvor – bereits seit ihrer Gründung – hat sich die Andheri-Hilfe in enger Zusammenarbeit mit örtlichen Initiativen und Organisationen der Kinder ohne Kindheit angenommen. Die Zahl der dadurch „befreiten“ Kinder geht in die Hundertausende.

 

 

Für die Andheri-Gruppe                                                Elisabeth Brabeck

 

 

 

 

 

20   aus unserer Gemeinde                                  kfd

 

 

 

Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands

Pfarrei St. Maria am Brunnen

 

 

Die kfd-Gruppe besteht seit über 50 Jahren und bietet für über 130 Frauen das ganze Jahr über ein umfangreiches und buntes Programm. Frauen unterschiedlichen Alters unterstützen und begleiten sich gegenseitig und setzen sich in Kirche, Gesellschaft und Politik für ihre Rechte ein.

Bei Ausflügen, Festen, Gottesdiensten, Besinnungstagen und kreativen Seminaren laden wir Sie ein, sich bei diesen geselligen Gelegenheiten zu begegnen, miteinander ins Gespräch zu kommen und über aktuelle Fragen nachzudenken und zu diskutieren.

 

Aktivitäten

 

Messvorbereitungskreis: Termine nach Absprache

Gottesdienst:            Frauenmesse jeden ersten Mittwoch im Monat 9.15 Uhr, anschließend findet ein gemeinsames Frühstück im Jugendheim statt mit unterschiedlichen Akzenten, wie das Neujahrsfrühstück, das karnevalistische Frühstück, das Fastenfrühstück, Muttertag und Wahl einer Maikönigin u.v.m.

Basteln:          dienstags von 15.00 - 17.00 Uhr im Jugendheim

Walking:         montags und mittwochs, Treffpunkt ist um 9.00 Uhr

                        am Otto-Maigler-See, Parkplatz Zur Gotteshülfe

Wandern:        jeden zweiten Mittwoch, 15.00 Uhr am Jugendheim

Einkehrtage, Ausflüge sowie weitere aktuelle Termine:

                        siehe Schaukasten an der Kirche und im kfd-Info

 

 

Bei der Adventfeier am 7. Dezember 2011 besuchte uns der Nikolaus. Er hat die kfd-Mitarbeiterinnen sehr für ihren Einsatz und ihre  Hilfsbereitschaft während des ganzen Jahres gelobt. Die Jubilarinnen wurden von Pfarrer Dr. Kremer geehrt und erhielten eine Urkunde.

 

                                          2 Fotos           

 

Beim karnevalistischen Frühschoppen am 1. Februar 2012 kürten wir Franziska Wichterich zur Karnevalsprinzessin.

  

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Unser Überraschungsgast Prinzessin Sigrid I aus Berrenrath mit Gefolge überreichte Pfarrer Kremer einen Orden.

 

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Was der Sonnenschein für die Blumen ist,

das sind lachende Gesichter für Menschen.

 

Mit lieben Grüßen Ihre/ Eure kfd      Renate Printz

 

 

 

21   aus unserer Gemeinde                              Marienchor

 

 

 NEUES VOM MARIENCHOR

 

Die letzten Monate waren für den Marienchor eine ereignisreiche Zeit. Unser 50-jähriges Jubiläum, Weihnachten, Karneval, der Abschied von Bernd Greiner und die Suche nach einem neuen Chorleiter haben uns sehr bewegt.

Im Rahmen der Weihnachtsfeier des Chores wurden verschiedene Mitglieder geehrt: Elfriede Faßbender für 25 Jahre, Hans-Heinz Hemmersbach für 38 Jahre, Anita Henkel für 35 Jahre, Martina Wiencek für 15 Jahre und Lore Olbertz für fünf Jahre aktive Chorzugehörigkeit. Pfarrer Dr. Stephan Kremer wurde für sein 10-jähriges Jubiläum als Präses des Marienchores gedankt.

 

                                                              Foto

 

Außerdem wurde Bernd Greiner offiziell als Chorleiter verabschiedet. Der Abschied gestaltete sich aber nicht ganz so wehmütig, da Bernd Greiner uns als Ehrenchorleiter erhalten bleibt, und er auch gerne bereit ist auszuhelfen. Der Nikolaus überreichte ihm vom Chor als Geschenk Materialien für seine neue Tätigkeit als Diakon.

 

                                                           2 Fotos

 

Da der Chor zum ersten Mal in seiner 50-jährigen Geschichte mangels Chorleiter nicht in der Christmette singen konnte, wurde statt dessen die Jahresabschlussmesse unter der Leitung von Kirchenmusikerin Frau Elisabeth Bensmann, der Chorleiterin des Gleueler Kirchenchores, mitgestaltet. Für den Marienchor war dies ein schönes Erlebnis.

 

In der Zeit ohne eigenen Chorleiter haben wir mit Frau Bensmann proben können. Gemeinsam mit dem Gleueler und dem Stotzheimer Chor waren wir eine große Chorgemeinschaft, in der das Singen Freude machte, zumal Frau Bensmann sich sehr für die Chöre engagierte und auch dem jeweils einzelnen Chor sehr entgegen kam. Das schöne Ergebnis dieser Zusammenarbeit war die Gestaltung der „Abendmusik“ am Sonntag, dem 29. Januar in St. Dionysius in Gleuel. In diesem Rahmen musizierten die Chöre gemeinsam und auch jeder Chor alleine unter der Leitung von Frau Bensmann.

 

Am 18. Februar fand wieder unsere Karnevalssitzung im Jugendheim statt. Obwohl wir dieses Mal durch die vorangegangenen gemeinsamen Proben für die Abendmusik wenig Vorbereitungszeit hatten, war die Stimmung wieder hervorragend und die Akteure wurden für ihre Darbietungen und Auftritte mit viel Applaus belohnt. Bernd Greiner war eigens aus Bergisch Gladbach angereist, um uns musikalisch zu begleiten. Zu aller Freude trat er außerdem noch selbst als Redner auf.

 

Erwähnenswert ist auch, dass wir auf unserer Karnevalssitzung zum ersten Mal insgesamt fünf Chorleiter/-Innen begrüßen konnten. Es waren dies Ehrenchorleiter Hans Wolpers und Frau Monika Seidel-Wolpers, Ehrenchorleiter Bernd Greiner, Kirchenmusikerin Elisabeth Bensmann und als große Überraschung konnten wir unseren neuen Chorleiter, Kirchenmusiker Johannes Fock vorstellen.

 

Für den Marienchor ist nun die chorleiterlose Zeit endlich zu Ende. Herr Fock wird zum 1. März seine Stelle als Seelsorgebereichsmusiker beginnen. Wir alle freuen uns auf die gemeinsamen Proben und Aufführungen mit ihm und heißen ihn in unserem Kreis herzlich willkommen.

 

                                                               Foto

 

Die nächsten Termine sind schon geplant. So werden wir die Karfreitagsliturgie gemeinsam mit dem Stotzheimer Chor in St. Brictius mitgestalten und Ostersonntag wird der Marienchor in der Auferstehungsmesse in St. Maria am Brunnen singen.

 

Neue Sängerinnen und Sänger sind uns immer herzlich willkommen.

Unsere Chorprobe ist dienstags von 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr im Jugendheim, Kampstraße 8. Schauen Sie doch mal unverbindlich rein.

 

Wir grüßen alle Pfarrangehörigen und wünschen Ihnen

ein frohes Osterfest!

 

Ihr Marienchor

 

 

 

22   aus unserer Gemeinde        Fronleichnamsprozession

 

 

Herzliche Einladung

zur Teilnahme an der

     Fronleichnamsprozession

 

Textfeld:

 

 


 

Sonntag

03. Juni 2012

 

 

Um 9.45 Uhr

beginnen wir in

unserer Kirche mit

einer feierlichen

Eucharistiefeier.

 

 

 

 

Prozessionsweg:

 

Kirche – gegenüber: Durchgang zu Auf den Dreien - Stotzheimer Straße – Willi-Mainzer-Straße – Wilhelm-Küppers-Straße (Segen Haus Nr. 26) –  Albert-Schneider-Straße – Stotzheimer Straße - Hermülheimer Straße (Segen Kita) – Hermülheimer Straße – Brunnenstraße (Segen Ehrenmal) – Stumbshofstraße – Kamp-straße. – Kirche (Schlusssegen)                                                                                     

 

 

Wir bitten die Anlieger, ihre Häuser zu schmücken.

 

 

 

 

23   aus unserer Gemeinde                          Pfarrfest

                                         

Pfarrfest

 

 

 

 

 

Rund ums Jugendheim 

 


 

            

Sonntag, 3. Juni 2012nach der Pfarrprozession bis etwa 18.00 Uhrunter Beteiligung des Kath. Kindergartens

 

 
 

 

 

 


 

Überdachte Sitzplätze, Musikalische Unterhaltung,

Essen und Trinken, interessante Spiele und Bücher

 

Der Reinerlös ist für den Erhalt des Jugendheims

und für den Kindergarten bestimmt

 

Kuchenspenden können ab 9.30 Uhr im Jugendheim abgegeben werden

 

 

 

24   aus unserer Gemeinde      Auszeichnung                      

 

 

Verdienstmedaille für Gerhard Wittich

 

Am 10. Oktober 2011 wurde Herrn Gerhard Wittich die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Kreishaus verliehen. Hiermit wurde sein jahrzehntelanges engagiertes Wirken für das Allgemeinwohl ausgezeichnet, u.a. in der Kommunalpolitik, als Ortsvorsteher, im Vorstand der Ortsgemeinschaft, in Vereinsvorständen, als Schulpflegschaftsvorsitzender.

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In besonderer Weise hat sich Herr Wittich in unserer Pfarrgemeinde engagiert. Er war 42 Jahre im Kirchenvorstand, davon 33 Jahre stellvertretender Vorsitzender. In dieser Zeit hat er das kirchliche Leben von St. Maria am Brunnen stark mitgeprägt. Hierfür wurde er bereits 1987 mit dem päpstlichen Orden ‚Pro Ecclesia et Pontifice’ ausgezeichnet.

 

Im Rahmen des Neujahrsempfangs unseres Pfarrgemeinderates gratulierte Pfarrer Kremer im Namen unserer Pfarrgemeinde und dankte Herrn Wittich und Frau für den herausragenden Einsatz.

 

 

 

 

25   aus unserer Gemeinde                         Pfarrcaritas

Textfeld:

 

 

Neues von der Pfarrcaritas

 

Im vergangenen Spätherbst führten wir unsere

alljährliche Haussammlung  unter erschwerten

Bedingungen  durch. Leider wüteten die Erkäl-

tungswelle  und  verschiedene  andere  Krank-

heiten unter unseren fleißigen Sammlerinnen, so konnten verschiedene Straßen erst sehr spät und auch nicht vollständig gesammelt werden. So erklärt sich auch, dass wir im letzten Jahr weniger Geld bekamen als im Vorjahr, trotzdem trugen wir 1.973,25 Euro zusammen. Mit diesem Geld konnten  wir wieder viele sinnvolle Dinge in unserer Gemeinde unterstützen.

 

Ein herzlicher Dank dafür  an die unermüdlichen Sammlerinnen und an die freigiebigen Spender, die uns meist sehr freundlich empfangen haben.

           

Viel Positives gibt es aber auch über die Sachspendebereitschaft in unserer Gemeinde zu vermelden.

Sobald ich einen entsprechenden Aushang oder eine in mündliche Bitte in die Runde gebracht habe über einen konkreten Hilferuf, habe ich immer viele Angebote von Ihnen erhalten. So viele, dass wir wirklich nur einen Bruchteil in Anspruch nehmen konnten. Einigen Mitmenschen bei uns konnten wir damit gut helfen. Vielen Dank dafür und auch dafür, dass so viele ein offenes Ohr und offenes Herz für andere haben.    

 

Ihre Eisabeth Mellin

                                                                       Tel.: 37 43 82

 

 

 

 

Lass nie zu, dass sich die Sorge in deinem           

Leben derart breit macht, dass du darüber

die Osterfreude vergisst. (Mutter Theresa)

 

Gesegnete Ostern

 wünschen Pfarrgemeinderat und

Ortsausschuss St. Maria am Brunnen

 

 

Impressum

 

Herausgeber

Öffentlichkeitsausschuss des Pfarrgemeinderates

Seelsorgebereich Hürth - Am Maigler See

Redaktion:      

Pfarrer Michael Tillmann (verantwortlich), Reinhard Bartek, Michaela Barucha, Maria Luise Bühr, Martin Drießen, Heide Faßbender, Bärbel Fröhler, Hiltrud Hamacher, Elisabeth Mellin, Hermann Peter Müller, Marlis Mumm, Renate Printz, Christel Steinhilper, Heidi Winkelhag

 

Die mit Namenszug gekennzeichneten Artikel sind freie Meinungsäußerungen und geben nicht in jedem Fall die Meinung von Herausgeber oder Redaktion wieder.

 

Redaktionsschluss  für nächste Seelsorgebereichsausgabe: 07.11.2012

 

 

Information für Leser der Internet-Version unseres Pfarrbriefs

Gemäß der Arbeitshilfe 234 „Internetpräsenz“ hrsg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn 2009, veröffentlichen wir in der Internetausgabe unseres Pfarrbriefs keine Daten mit Erinnerungscharakter wie Taufe, Sterbefall, Hochzeit, Erstkommunion, Firmung, Adresse u.ä. und sonstige Daten und Bilder von Einzelpersonen und Gruppen, um rechtliche Konflikte zu vermeiden.

Diese Daten finden Sie jedoch auch weiterhin in der gedruckten Ausgabe unseres Pfarrbriefs.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pfarrbrief St. Maria am Brunnen

Weihnachten 2011

 

Geistliches Wort

 Das populärste deutsche Weihnachtslied ist sicher immer noch das Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht. Alles schläft, einsam wacht… “. Für viele Menschen gehört es einfach zu Weihnachten dazu wie der Weihnachtsbaum und die Krippe.

Ich glaube allerdings, der Text dieses Liedes ist weit entfernt von dem, was damals an Weihnachten geschah.

Die Heilige Nacht war mitnichten eine stille Nacht, in der ‚alles schlief in himmlischer Ruh’. Die Heilige Nacht war keine Nacht starrer Ruhe, sondern voller Bewegung und Erregung.

Schon die Geburt eines Kindes vollzieht sich ja keineswegs in idyllischer Ruh’.

Ruhe, Bewegungslosigkeit, Stille, ist genau der falsche Ausdruck für das, was damals in der Hl. Nacht geschah. Im Gegenteil: Weihnachten ist die Nacht der größten Bewegung, die je in der Menschheitsgeschichte geschah. Denn Gott hat sich in dieser Nacht auf uns Menschen zu bewegt. Der ewige, überweltliche Gott ist auf diese Welt gekommen in dem Kind von Bethlehem.

Diese Bewegung Gottes auf uns Menschen zu löst im Weihnachtsevangelium eine zweite Bewegung aus: Sie bewegt nämlich Menschen, sich ihrerseits auf den menschgewordenen Gott hinzubewegen: Die Hirten und die Weisen aus dem Morgenland brechen auf und kommen zur Krippe. Auch hier haben wir wieder keine Stille Nacht, sondern Lärm, Bewegung, Unruhe.

 Weihnachten will auch in uns eine Bewegung auslösen. Auch wir sollen uns neu auf Gott hinbewegen. Weihnachten will sich nicht erschöpfen in Geschenken, Weihnachtsbraten und rührseligen Weihnachtsliedern. Nein, das Kind in der Krippe lädt uns ein, zuihm zu kommen,  ihm unser Herz  zu öffnen  und seine Botschaft

der Liebe und des Friedens in unser Leben aufzunehmen. Wenn wir Jesus in unser Leben einließen, dann würde sich manches in unserem Leben bewegen. Menschen, die Jesus in ihr Leben einlassen, die haben einen Sinn im Leben, deren Leben erschöpft sich nicht im Konsumieren und Kaufen, die bemühen sich in ihrer Umgebung um Frieden, Menschlichkeit und Liebe, die haben eine Hoffnung selbst im Tod.

Ist das Lied „Stille Nacht“ vielleicht deshalb so beliebt in unserer Gesellschaft, weil uns ein stiller, schlafender, kindlicher Jesus, der süß anzusehen ist,  in unserer persönlichen Lebensführung nicht stört und nicht viel an innerer Bewegung in uns auslöst?

Ich wünsche Ihnen eine Weihnacht, in der Jesus ihr Herz bewegt, sich zu ihm aufzumachen und die Liebe und den Frieden, die er gebracht hat, in ihr persönliches Leben hineinzulassen.

Pfr. Stephan Kremer

 

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Erstkommunionvorbereitung in unserem Seelsorgebereich

                                 Mit Elternabenden im Oktober, den ersten Katechetentreffen und den Familienmessen mit der Vorstellung der Kommunionkinder im November hat in unserem Seelsorgebereich die Erstkommunion-vorbereitung wieder begonnen.

In St. Brictius machen sich 5 Kinder, in St. Maria am Brunnen 19 Kinder und in St. Dionysius 34 Kinder in kleinen Gruppen, begleitet von Müttern und Vätern als Katechetinnen und Katecheten, auf den Weg. Die Erstkommunion feiern werden wir in St. Brictius am Weißen Sonntag, 15. April 2012, in St. Maria am Brunnen am Sonntag, 22. April 2012, und in St. Dionysius am Sonntag, 29. April 2012, jeweils um 10.00 Uhr.

Wir wünschen unseren Kommunionkindern und ihren Familien viele gute Begegnungen und Erfahrungen in dieser Vorbereitungszeit miteinander, mit den Menschen in unseren Gemeinden und vor allem mit Gott und Jesus.

 

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Seelsorgebereich                       Kita-Familienzentrum

 

Verbund-Familienzentrum Hürth „Am Maigler See“

 

Kita St. Dionysius, Gleuel

Bachemer Str. 5-7

Kita St. Maria am Brunnen, Alstädten-Burbach,

Hermülheimer Str. 253

Hürther Zwergengarten Stotzheim

Hospitalstr. 22

Einladung zum Familienerlebnis im Advent:

Weihnachtsmusical  „ Mein kleiner Wunderstern „Sonntag, den 04. Dezember 2011, 15.00 bis ca. 16.30 Uhr,in der Pfarrkirche St. Dionysius, Gleuel, Bachemer Straße.

Unkostenbeitrag pro Kind 1,00 Euro.Alle Familien sind herzlich eingeladen.

Laufende Eltern Kind Kurse, für das 2+3. Lebensjahr

in allen 3 Einrichtungen Anfragen unter folgenden Telefonnummern: 74803 in Alstädten-Burbach.

                                                                                                     33880 in Gleuel,

                                                                                                     33490 in Stotzheim.

Vorankündigungen

Eltern – Bildung

Thema: 1. Hilfe am Kind – erste Hilfe bei kindlichen Notfällen

Samstag, den 3. und 10. März 2012, jeweils 10.00 – 13.00 Uhr mit Kinderbetreuung, in der Kita St. Maria am Brunnen.Anmeldung ab Februar 2012 unter Tel. 74803.

Thema: „ Kinder fördern ohne zu überfordern „

Dienstag, den 20. März 2012, 14.30 – 16.30 Uhr mit Kinderbetreuung, in der Kita St. Dionysius. Anmeldung ab März 2012 unter  Tel. 33880.

Walderlebnis für Vater und Kind

Samstag, den 28.April 2012, 2 Gruppen jeweils 10 Väter + Kinder, 10.00 – 13.00 Uhr oder 14.00 – 17.00 Uhr. Anmeldung ab April 2012 unter – Tel. 74803.

Wohlfühlnachmittag für Kinder und Eltern

„ Mama sein – die Mutter von Jesus „Dienstag, den 08. Mai 2012, 14.30 – 16.00 Uhr, in der Kita St. Maria am Brunnen. Anmeldung unter Tel. 74803 i

                                                                                                                                    Montag,   den 14. Mai 2012, 14.30 - 16.00 Uhr, in der Kita St. Dionysius.               Anmeldung unter Tel. 33880

 

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Erntedankfest und Inbetriebnahme der neuen Außenspielfläche

Am Sonntag, dem 02. Oktober, feierten wir das Erntedankfest mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche. Mittelpunkt war ein kleiner Apfelbaum. Die Kinder sangen und zeigten was in einem Jahr so alles an einem Baum geschieht. Von der Blüte im Frühjahr, dem Schatten spenden im Sommer und natürlich dem Ernten im Herbst. Der Apfelbaum wurde später im Kindergarten eingepflanzt und soll den Kindern viele Äpfel in den nächsten Jahren bringen.

Nach dem Gottesdienst feierten wir im Kindergarten weiter. Anlass war die Einweihung der neuen Außenspielfläche. Dort hatten ein Jahr lang viele fleißige Hände gearbeitet, um den Kindern einen wunderschönen neuen Spielplatz zu schaffen. Gemeinsam hatten die Eltern, der Träger und der Förderverein gewirkt. Möglicht gemacht hatte uns dies die Familie Löcher, die uns ihren großen Garten verpachtet hat. Dank einer großzügigen Spende konnte dort eine große Wasser-Matschanlage aufgebaut werden. Pfarrer Kremer segnete den neuen Spielplatz und die Matschanlage und wünschte den Kindern dort viele schöne Stunden. Da wir traumhaftes Wetter hatten, wurde dann auch kräftig gematscht und mit Wasser gespielt.

Zu Feier des Tages gab es noch einen Luftballonwettbewerb.

Hier nun die Gewinner:

 1. Preis     Nils Rodenkirchen   75.00 Euro Gutschein Toys r us

2. Preis     Tim Steinberger       50,00 Euro  Gutschein Toys r us

3. Preis     Max Fischer             25.00 Euro Gutschein Toys r us

 Trostpreise: Jana Sophie Müller, Jakob und Simon Weigand, Paul Hausmann, Maximilian Menzel, Matti Sonnenschein und Tom Hütten

Max und Ralf sangen und tanzten mit den Kindern zum Schluss des Tages und alle gingen glücklich und zufrieden nach Hause.

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Besuch auf der Apfelplantage

Um das Thema „ Äpfel „ drehte es sich auch beim Besuch der Wackelzähne ( Vorschulkinder ) auf der Apfelplantage in Bornheim- Merten.

Die Kinder konnten dort tausende      Apfelbäume unterschiedlicher  Sorten betrachten. Wie werden

die Äpfel  geerntet,  was wird  mit ihnen gemacht und  wo  werden  sie verkauft?   Die riesengroßen

Kühlschränke,  in  denen viele Kisten  mit  Äpfeln bis an  die Decke   gestapelt werden, faszinierten

die Kinder besonders. Dort muss es immer kühl sein, damit die Äpfel sich lange frisch halten. So kann man das ganze Jahr über Äpfel  kaufen.

Im Apfelmuseum sahen die Kinder wie man früher Äpfel geerntet hat und wie es früher auf der Apfelplantage aussah. Natürlich bekamen die Kinder zum Abschluss auch einen Apfel geschenkt.

 

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   Seelsorgebereich                                          Jugend

 

Kinderbibeltag 15.10.2011

Der diesjährige Kinderbibeltag stand unter dem Thema:

                ERNTEDANK.

Die Gruppe der Jüngeren hatte sich am Morgen in Stotzheim und in Gleuel  im Jugendheim getroffen. Nachdem die Kinder alle da waren, wurden Kennenlernspiele gespielt und auf das Thema Erntedank eingegangen. Es wurden Früchte und Getreide gezeigt und der Weg eines Korns beschrieben. Im Anschluss wurde in der einen Gruppe Stockbrot gefertigt und in der anderen Gruppe eine Gemüsesuppe und Obstsalat hergestellt. Nach ein paar Spielen wurden noch Lesezeichen zum Andenken gebastelt. Danach war der Vormittag  auch schon vorbei.

Die Gruppe der Älteren ab dem 4. Schuljahr bis zum 7. Schuljahr traf sich am Abend im Jugendheim in Stotzheim. Nach einigen Kennen-lernspielen hörten wir das Gleichnis der zehn Leprakranken, und wir erarbeiteten uns dann den Zusammenhang zwischen Dank sagen und Erntedank. Hierzu wurde dann eine Mindmap erstellt. Nach so viel geistiger Aktivität musste dann gespielt werden und das leibliche Wohl kam auch nicht zu kurz. Im Anschluss hieran durften die Kinder dann Gebetswürfel selber herstellen. Dazu mussten sie vorgefertigte Holzwürfel schmirgeln, anmalen und beschriften. Zum Abschluss des Abends wurde dann noch „Stille Post“ gespielt.

Den Abschluss des Kinderbibeltages bildete am nächsten Morgen der gemeinsame Gottesdienst, in dem die Ergebnisse des Vortages vorgestellt wurden. In allem war es ein gelungenes Ereignis.

Für das Team

Maria und Andrea Drießen

 

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   Seelsorgebereich                                     Messdiener

 Messdiener on Tour

 

Aus unserem Seelsorgebereich fuhren in diesem Jahr 2 Gruppen auf große Fahrt.

Die Gruppe der Messdiener bis zum 7. Schuljahr begab sich vom 24.06-26.06.2011 auf große Fahrt zum Biggesee. Unter dem Motto „Zwischen Himmel und Erde“ wurden Indianerzeltlichter und Drachen aus Papier gebastelt. Tontöpfe bemalt, mit Erde gefüllt und bepflanzt und viele Mobiles gebaut, bestehend aus Vögeln und Fischen. Alle waren wieder mit viel Motivation dabei. Nach dem traditionellen Gottesdienst mit Herrn Pfarrer  Dr. Kremer fand dieses Jahr ein Videoabend statt. Beim Film „Ich, einfach unverbesserlich“  genossen wir Popcorn und Bowle. Am Sonntag wurde das Ganze mit Spielen abgerundet, bevor es wieder nach Hause ging. Es hat allen wieder rund herum Spaß gemacht.

Die Gruppe der Messdiener ab der 8. Klasse machte sich hingegen vom 15.07. bis zum 17.07.2011 mit dem Zug nach Limburg auf den Weg. Das Motto dieser Fahrt lautete „Gemeinsam in einem Boot“.

Nach einer  erfolgreichen   Hinreise ließen sie den Tag mit einem Spieleabend ausklingen. Samstagmorgens machten sie sich dann mit Sack und Pack auf zur Kanutour. Nach vielen Stunden „auf Hoher See“ und einer Pause kamen sie teilweise durchnässt und fertig mit der Welt an ihrem Ziel an. Danach bestand ihr Programm aus Logik-Spielen, Gruselgeschichten und einer Traumreise. Anschließend trafen sich die Meisten von ihnen auch wieder zu einem gemütlichen Spieleabend. Sonntagmorgens ging es dann durch den strömenden Regen zur Messe im Limburger Dom. Anschließend gab es noch einmal Essen in der Jugendherberge und dann machten sie sich auch schon wieder auf zum Zug nach Köln.

Es war ein spaßiges und vollkommen gelungenes Wochenende, sowohl für die Messdiener als auch für die Leiter. Alle freuen sich schon auf die Fortsetzung im nächsten Jahr.

 

Für das Team Liesa und Andrea

 

 

Messdiener

Das Jahr neigt sich wieder einmal dem Ende zu und es war ein aufregendes und produktives Jahr für uns: Wir durften neue Messdiener in unseren Reihen begrüßen und stehen kurz davor unseren renovierten Jugendraum im Jugendheim einzu-weihen.

Am 11. September war es wieder so weit. Elf der diesjährigen Kommunionkinder wurden in einer feierlichen Messe offiziell in unsere Messdienergemeinschaft aufgenommen: Julia Thißen, Julia Richard, Vanessa Kwoczek, Hannah Reuber, Sophie Heisig, Benedikt Poschen, Roman Thomassen, Karolina Szymaszek, Luca Görtz, Martin Langen und Leonie Hamer haben seit Mai jeden Mittwoch mit Marius Walzog, Anne Mertens und Pfr. Kremer fleißig geübt und gelernt, was sie als Messdiener alles können müssen. Somit zählen wir jetzt stolze 56 Messdiener in unserer Gemeinde.

Des Weiteren stand dieses Jahr das Großprojekt „Renovierung des Jugendraums“ auf unserem Plan. Nachdem wir auf dem Pfarrfest 2010 Feuchtigkeit in unserem Raum festgestellt hatten, wurde der Raum für weitere Aktionen geschlossen. Nach reichlicher Überlegung und Abwägung aller Fakten wurde die Renovierung beschlossen. Daraufhin wurde der Raum leer geräumt und der Boden sowie die Wandverkleidung entfernt.

Es folgte eine halbjährige Pause der Renovierungsarbeiten auf Grund der Kirchenrenovierung und diverser Gutachten. Im Juni 2011 konnte der Raum endlich neu verputzt und gestrichen werden, im September folgte der neue Boden. Unser Raum erstrahlt nun in einem freundlichen Gelbton mit roten Akzenten und passenden Fliesen. Die neue Küche ist so gut wie fertig gestellt, so auch die Technik. Besonders freuen wir uns, dass wir uns durch die großzügige Finanzierung  durch  den  KV,  den  PGR-Ortsausschuss  und  die  Stadt

Hürth auch einen Beamer und eine Licht- und Musikanlage leisten konnten. Vielen Dank dafür! Darüber Hinaus möchten wir uns auf diesem Wege ganz besonders auch bei Frau Linnartz, Frau Faßbender, Herrn Nowak und Herrn Thol für die tatkräftige Unterstützung und Hilfe, bei unserer größtenteils in Eigen-leistung geschehenen Renovierung, bedanken.

Ende November/Anfang Dezember werden wir den „ neuen“ Jugend-raum einweihen und hoffen auf viele schöne Aktionen in der kommenden Zeit.

Abschließend wünschen wir allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr,

Ihr und Eure

Leiterrunde

 

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aus unserer Gemeinde                               Schule

 Neuigkeiten aus der GGS Carl-Orff

Umbaumaßnahmen:

Die Umbaumaßnahmen an der GGS Carl-Orff sind schon weit vorangeschritten. So ist die Außenhaut gedämmt und mit einem hellen Anstrich versehen. Als Blickfang sind die Wangen einiger Fenster farbig gestaltet. Außerdem ist die Pausenhalle saniert und die alten Glasbausteine sind entfernt. Mit ganzer Kraft wollen wir in den nächsten Jahren die Sanierung des Schulhofes angehen und unter anderem mit zusätzlichen Spielgeräten ausstatten.

Ausblick:

Am Freutag, 16. Dezember, findet von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr unser diesjähriger Weihnachtsmarkt statt. Die Kinder haben in den Klassen schon eifrig gebastelt, um ihre Kunstwerke auf dem Weihnachtsmarkt anzubieten. Deshalb sind Sie herzlich eingeladen, bei Kaffee, Kuchen und Weihnachtsplätzchen zu verweilen und über den Weihnachtsmarkt zu schlendern.

Die GGS Carl-Orff wird dieses Jahr eine Projektwoche mit dem Thema „Zirkus“ durchführen. Vom 17.03.2012 -24.03.2012 steht uns der Zirkus Casselly  zur Verfügung. In dieser Zeit üben die Kinder täglich in verschiedenen Projektgruppen  Jonglieren, Dressieren und kleine Zaubertricks. Am Freitagabend, 23.03.2012, und am Samstagmorgen, 24.03.2012, finden dann die Vorführungen statt. Der Kartenvorverkauf beginnt Anfang Februar 2012.

Weitere Informationen erfahren Sie auch noch auf unserer Homepage: www.carl-orff-grundschule-huerth.de. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Mit freundlichem Gruß

B. Hecker, Konrektorin GGS Carl-Orff

 

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aus unserer Gemeinde                         Andheri-Hilfe

 

       

Liebe Basarbesucher und Förderer der Andheri-Hilfe,

der traditionelle Basar der Andheri-Gruppe fand am Samstag, dem 19. November, statt. Herzlichen Dank allen, die uns besucht haben. Wer nicht kommen konnte, findet sicher noch einige schöne weihnachtliche Dinge in unserem Andheri-Lädchen – sonntags geöffnet ab 10.30 Uhr (nach der Messe). Treffpunkt der Andheri-Gruppe: jeden Mittwoch um 19.00 Uhr im Jugendheim.

Der Reinerlös des diesjährigen Basar (Betrag folgt im nächsten Pfarrbrief) ging an das Projekt „Kinderhilfe: Lebens- und Entwicklungschancen für Kinder auf Zukunft hin schaffen.“

Seit Gründung der Andheri-Hilfe steht das Wohl der Kinder im Mittelpunkt unseres Engagements. In unseren Projekten fördern wir Kinder vor allem im Rahmen von „integrierten“ Projekten und tragen dazu bei, gerade Kindern bessere Chancen zu eröffnen. So unterstützen wir spezielle Kinderprojekte, z.B. zur Förderung von Straßenkindern, die ihre Familien aus unterschiedlichen Gründen verlassen haben.

Ein Beispiel: Antony Cruz war selbst ein Straßenkind und hatte das Glück, einem Priester zu begegnen, der ihm half, seine abgebrochene  Schulausbildung wieder aufzunehmen und später sogar zu studieren. Seit zwanzig Jahren widmet er sein Leben anderen Straßenkindern in Villupuram. Dazu gründete er eine Organisation. Seit 1998 unterstützt Andheri-Hilfe sein Straßenkinderzentrum mit monatlich € 355.

Straßenkinder in Villupuram verdienen ihren Lebensunterhalt mit Betteln, Müllsammeln, niedrigster Arbeit in Hotels und Werkstätten. Schutzlos sind sie der Straße ausgeliefert, werden missbraucht und ausgebeutet.

            

 Antony Cruz erzählt von dem zwölfjährigen Kalaiarasan, der aus einer armen Familie stammt. Der Vater starb früh, die Mutter heiratete wieder. Sein Stiefvater schlug ihn oft grundlos. Weil das Geld nicht reichte, zwang seine Mutter ihn zum Stehlen in der Nachbarschaft. Er wurde mehrmals erwischt und durfte nicht mehr zur Schule gehen. So rannte er von seiner Familie weg und landete auf der Müllhalde von Villupuram. Als Sammler von Plastikmüll versuchte er zu überleben. Oft blieb ihm nicht anderes übrig, als die Essensreste aus dem Müll zu essen. Die Mitarbeiter des Straßenkinderzentrums nahmen Kontakt mit ihm auf und gewannen sein Vertrauen. Durch die Arbeit auf der Müllhalde hatte er die Haut voller Ekzeme und Ausschläge. Er wurde behandelt und geheilt. Da er Interesse am Lernen hatte, fanden die Mitarbeiter eine Schule für ihn. Sobald seine Familie bereit ist, ihm ein gutes Zuhause zu geben, will er wieder zurück zu ihnen.

So nimmt Antony Cruz Monat für Monat Kontakt mit etwa 20 neuen Straßenkindern auf, von denen über die Hälfte letzendlich in ihre Familien zurückgeführt werden können.

Für die Andheri-Gruppe      

Elisabeth Brabeck

 

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aus unserer Gemeinde                                  kfd

 

Jubiläumsjahr 2011

 1961   -  2011   50 Jahre kfd St. Maria am Brunnen

Wir, die kfd–Frauen von Alstädten-Burbach, haben am 04. September 2011 mit Ihnen zusammen ein ganz besonderes Fest gefeiert: unser Jubiläum.

Die vergangen 50 Jahre waren für die Entwicklung der kfd sicherlich eine aufregende und spannende Zeit.

Wir denken zurück an die Zeit, als unsere Gruppe 1961 gegründet wurde. Besonders freuen wir uns darüber, dass heute noch 10 Gründungsmitglieder aktiv bei uns sind und beim Jubiläumsfest mit der Urkunde für 50 Jahre kfd geehrt werden konnten: Eva Kronenberg, Marianne Kern, Christel Kwoczek, Agnes Wabnitz und Maria Hansen.

Außerdem wurden Sophie  Löcher  für 53  Jahre, Maria Basten für 54 Jahre, Wilhelmine  Löcher für 55 Jahre, Agnes Geimer für 56 Jahre und unsere Maria Faßbender  für sage und  schreibe 69 Jahre kfd geehrt.

Unsere Erfolge verdanken wir vor allem der begeisterten Zustimmung unserer Mitglieder und Gönner. Unsere kfd hat zurzeit 132 Mitglieder. Unser jüngstes Mitglied ist 24 Jahre alt, unsere ältesten Mitglieder 91 Jahre. In unserer Pfarrei wird das ganze Jahr über ein buntes Programm für unsere Mitglieder geboten. Bei Ausflügen, Festen, Gottesdiensten, Besinnungstagen und kreativen Seminaren laden wir Sie ein, sich bei diesen geselligen Gelegenheiten zu begegnen, miteinander ins Gespräch zu kommen und über aktuelle Fragen nachzudenken und zu diskutieren.

Am Jubiläumstag durften wir dankbar auf die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer kfd schauen. Für die Zukunft wünschen und brauchen wir aber auch junge, offen orientierte Frauen, mit neuen Ideen, die unsere bisherige Arbeit unterstützen und fortsetzen.

So haben wir unser Motto für das 50 jährige Jubiläum lauten lassen:

„Wir sitzen alle in einem Boot“

   

Wir wünschen uns, dass alle kfd – Frauen unsere Gemeinschaft stärken und mit uns auf Kurs bleiben. Die kfd St.Maria am Brunnen bedankt sich bei allen, die das Jubiläums-fest besucht und mitgestaltet haben. Ein herzliches Dankeschön für die Glückwünsche, für die Sachspenden und Geldzuwendungen.

 

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aus unserer Gemeinde                        Kirchenchor

 

Logo150 Jahre - 50 Jahre                                 50 Jahre – 50 Jahre

Im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Marienchores konnten wir im laufenden Jahr verschiedene Gastchöre aus unserem Dekanat in den Sonntagsmessen begrüßen. Ein besonders schönes Erlebnis war auch das gemeinsame Singen der Hürther Kirchenchöre am 10. Juli in unserer Kirche, das sogenannte Dekanatssingen. Es waren 170 Sängerinnen und Sänger unserer Einladung gefolgt, so dass wir gemeinsam mit Pfarrer Steinröder eine stimmungsvolle Abendvesper feiern konnten. Im Anschluss trafen sich die Mitwirkenden in der Pausenhalle der Carl-Orff-Schule zu einem geselligen Miteinander.

Der absolute Höhepunkt unseres Jubiläumsjahres war aber die Festmesse am Sonntag, dem 9. Oktober mit der Aufführung der Orgelsolomesse und dem Ave verum und Laudate Dominum von W.A.Mozart unter Mitwirkung eines kleinen Orchesters. Professor Wolfgang Bretschneider, Präsident des Allgemeinen Cäcilienverbandes für Deutschland, feierte mit uns gemeinsam die Messe. Der Chor hatte sich schon das ganze Jahr mit vielen Proben unter Chorleiter Bernd Greiner auf dieses Ereignis vorbereitet und der große Zeitaufwand ist dann auch belohnt worden. Zitat Kölnische Rundschau: „In der überaus vollbesetzten Kirche gelang dem Marienchor eine klare und präzise Wiedergabe   der   Messe   zwischen     hymnischer

Festlichkeit und andächtig gesungenen Passagen, ebenso waren die Soli von dem Solisten Hans-Heinz Hemmersbach ergreifend schön“. Zum Schluss der Messe sang der Chor, gemeinsam mit dem Solisten, ein Ave Maria als Dank.

Lang-anhaltender Beifall der Messbesucher war für den Marienchor die schönste Bestätigung für den Zeit- und Probenaufwand.

Bei der anschließenden Feier im Jugendheim, wozu die Aktiven mit ihren Partnern und einige Gäste eingeladen waren, wurden das aktive Mitglied Anni Pancherz und die 91-jährige Maria Faßbender, früher aktive Sängerin und jetzt inaktives Mitglied, für 50 Jahre Chorzugehörigkeit geehrt.

Bernd Greiner wurde zum Ehrenchorleiter des Marienchores ernannt, so dass die Verbindung zwischen ihm und unserem Chor damit auch weiterhin bestehen bleibt.

Fast zwölf Jahr hat er unseren Chor geleitet und musikalisch geprägt. Aber da er im November zum Diakon geweiht wurde, hatte er seine neue Stelle in Bergisch bereits im Oktober angetreten. Endgültig werden wir ihn dann auf der Weihnachtsfeier des Chores am 10. Dezember verabschieden.

 Die Chormitglieder waren über das gute Gelingen der Mess-Aufführung froh und glücklich, andererseits waren aber auch alle traurig, denn es war für uns die letzte gemeinsame Aufführung mit Bernd Greiner.

Wir alle hoffen, dass die zurzeit vakante Stelle des Seelsorge-bereichsmusikers möglichst schnell wieder besetzt wird, so dass wir dann mit einem neuen Chorleiter, wieder zur Ehre Gottes und zur Freude der Gemeinde singen können und unsere Chorgemeinschaft weiterhin Bestand hat.

Wir wünschen allen Pfarrangehörigen eine gute Adventszeit,

frohe und gesegnete Weihnachten sowie alles Gute für das Jahr 2012

Ihr Marienchor

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aus unserer Gemeinde                      Kirchenvorstand

Bericht aus dem Kirchenvorstand:

 Jugendheim erstrahlt nach umfangreicher Renovierung im neuen Glanz

Endlich war es soweit: Rechtzeitig zu den Jubiläen von Marienchor und kfd konnte das Pfarrheim wieder zur Nutzung freigegeben werden. Viele Gemeindemitglieder haben sich sicherlich gefragt, warum die Sanierung unserer Begegnungsstätte so lange gedauert hat, denn die Entscheidung zur Sanierung wurde bereits im Sommer 2010 gefällt.

Vorausgegangen war die Entdeckung eines starken Schimmelbefalls an den Wänden und unter dem Fußboden des Jugendkellers, so dass dieser Raum nicht mehr genutzt werden konnte. Langwierige Diskussionen mit Gutachtern und Architekten, die zu unterschiedlichen Auffassungen in der Vorgehensweise führten, verzögerten leider erheblich den Start der Sanierung.

Im Zuge dieser Sanierung entstand dann auch in der Diskussion mit den Jugendleitern die Idee, den Raum komplett neu zu gestalten. Ein neuer farbenfroher Anstrich, bei dem die Jugendlichen auch unsere Pfarr-kirche als Motiv mit einbauten, ein neuer Fliesenboden, aber auch die Einrichtung einer kleinen Küche machen diesen Raum heute zu einem attraktiven Treffpunkt für die Jugend. Zusätzlich lassen die An-schaffung einer Ton- und Lichtanlage und eines Beamers den Jugendlichen viele zusätzliche Möglichkeiten zur Gestaltung ihrer Freizeit in ihren Räumlichkeiten.

Einmal begonnen mit der Sanierung dieses Raumes, kam der Kirchenvorstand schnell zu der Überzeugung, dass auch weitere Teile des Gebäudes der Sanierung bedurften. So wurde das Erdgeschoss neu gestrichen und die dortigen Toilettenanlagen komplett erneuert. Auch der zweite Raum im Keller, der derzeit durch Kleinkinder- und  Krabbelgruppen mehrmals wöchentlich genutzt wird, wurde durch einen neuen Putz und Anstrich wieder verschönert.

Auch im Außenbereich gab es einiges zu erledigen. Nach einer Überprüfung aller Rohrleitungen durch eine Fachfirma stellte sich heraus, dass zwei Abwasserrohre gebrochen waren und somit erneuert

werden mussten. Mit der Erneuerung einer Rohrleitung ging einher, dass der Plattenbelag des seitlichen großen Lichtschachts neu angelegt

werden musste. Gleichzeitig mit diesen Maßnahmen musste der Baum vor dem Pfarrheim gefällt werden, da dieser zu nah an der Außenmauer des Hauses stand und die Wurzeln in das Mauerwerk eingedrungen waren.

Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle bleiben, dass neben den beauftragten Handwerkern, auch einige Gemeindemitglieder mit zum Teil erheblichen persönlichen Einsatz zu der Verwirklichung dieses Projektes beigetragen haben. Besonders sei an dieser Stelle Elisabeth Linnartz gedankt, die über mehrere Wochen das Jugendheim zu ihrem zweiten Zuhause machte und so alle Arbeiten fachkundig begleitete.

Aber auch unsere Jugendleiter waren maßgeblich und mit handwerk-lichem Geschick an der Realisierung ihres Jugendraumes beteiligt. Unterstützt wurden sie dabei von Damian Nowak, der in seiner Freizeit einen Großteil der Elektroarbeiten übernahm.

Aber nicht nur handwerkliche Hilfe ist bei der Umsetzung solch eines Projektes von Nöten, sondern auch die Fanzierung muss gesichert sein. Vor allem dem Pfarrverein sei an dieser Stelle ein „Herzliches Danke Schön“ zugerufen, denn nur durch dessen erhebliche finanzielle Unterstützung konnte letztendlich die Sanierung realisiert werden. Gleiches gilt aber auch für den Ortsausschuss, der ebenfalls einen bedeutenden Anteil zur Verschönerung der Räumlichkeiten beitrug.

Abschließend sei noch angemerkt, dass auch die Erstellung einer behindertengerechten Rampe nicht vergessen worden ist und der Kirchenvorstand derzeit verschiedene Möglichkeiten zur Umsetzung prüft.

Insgesamt hoffen wir, dass die Sanierung dazu beigetragen hat, dass Pfarrheim wieder zu einem angenehmen Ort der Begegnung aller Gemeindemitglieder zu gestalten.

Andreas Thol