HÜRTH AM MAIGLER SEE
 
 

 

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Seelsorgebereich Hürth - Am Maigler See

 

 

Der Seelsorgebereich liegt am westlichen Rand von Köln und umfasst die Hürther Stadteile Gleuel,  Alstädten-Burbach, Stotzheim und Sielsdorf. Die Stadtnähe und das angrenzende Naherholungsgebiet um die Ville-Seen-Platte macht uns zu einem beliebten Zuzugsgebiet für junge Familien. Durch ein umfangreiches Angebot von seelsorgerischen Aktivitäten versuchen wir die Interessen aller Altersgruppen abzudecken. 

Der Seelsorgebereich besteht aus den katholischen Kirchengemeinden

- St. Dionysius, Gleuel

- St. Maria am Brunnen, Alstädten-Burbach

- St. Brictius, Stotzheim

Der Seelsorgebereich wurde Anfang 2010 als Pfarreiengemeinschaft gegründet. Er umfasst 6.535 Gläubige (St. Dionysius 3.735, St. Maria am Brunnen 1.873, St. Brictius 927). Jede Gemeinde hat weiterhin einen eigenen Kirchenvorstand, dessen Arbeit im übergeordneten Kirchengemeindeverband koordiniert wird. Es besteht ein gemeinsamer Pfarrgemeinderat mit drei Ortsausschüssen. Leitender Pfarrer ist Dechant Michael Tillmann.

 

 

 

St. Dionysius, Gleuel

 

Der Namenspatron, der heilige Märtyrer St. Dionys, war im 3. Jahrhundert erster Bischof von Paris.

 Die früheste urkundlich belegte Pfarrkirche in Gleuel wurde 1127 von dem zum Domkapitel gehörenden Fronhof gestiftet und im romanischen Stil erbaut. Der Pfarrbezirk Gleuel umfasste die Ortschaften Gleuel, Burbach, Sielsdorf sowie Aldenrath, Ursfeld und Ziskoven. Im Mittelalter und dem 30-jährigen Krieg litten Pfarrei und Kirche stark unter den vielen Wirren und blieben auch von Hexenprozessen nicht verschont. Aber Gleuel war auch Wallfahrtsort, der bis Ende des 18. Jahrhunderts von vielen Pilgern besucht wurde, die in Prozessionen zum jährlichen Dionysiusfest zogen.

Nach vielen Umbauten und Erweiterungen war die alte Kirche schließlich zu klein und baufällig. So wurde als Neubau vom Regierungsbaumeister Busch aus Neuß die jetzige dreischiffige  gotische Kirche mit gegliedertem Deckengewölbe und einem 67 m hohen Turm geplant und 1893 von Kardinal Crementz eingeweiht. Im 2. Weltkrieg wurde die Kirche so stark beschädigt, dass sie vorübergehend nicht genutzt werden konnte, und der Gottesdienst ins Pfarrheim verlagert wurde. 1987 musste die Kirche wieder gesperrt und die Gewölbe wegen Einsturzgefahr neu aufgebaut werden, was mit einer gründlichen Renovierung verbunden war. In der Folgezeit, bis zum Jubiläum 1993, wurde der Chorbereich entsprechend den liturgischen Erfordernissen weit nach vorne gezogen und neben einem modernen Altar viele andere Einrichtungen erneuert. Auch die zahlreichen wertvollen Kunstwerke und Malereien wurden wieder hergerichtet.

 St. Barbara: Nachdem in Gleuel im Bereich der Bergmannssiedlung bereits 1951 eine Schule gebaut worden war, wollte das Erzbistum den dortigen Gläubigen auch kürzere Wege zur Kirche bieten und ließ in Gleuel als zweite Kirche St. Barbara errichten. Diese wurde 1959 eingeweiht und der Schutzpatronin der Bergleute gewidmet. Im Rahmen der Strukturreform wurde St. Barbara jedoch wegen rückläufiger Kirchenbesucher 2005 profaniert.

 

 

 

 

St. Maria am Brunnen, Alstädten-Burbach

Die Pfarrei St. Maria am Brunnen wurde von Kardinal Frings errichtet nachdem feststand, dass Alstädten durch den Braunkohletagebau für viele Jahre von der Mutterpfarrei St. Katharina, Alt-Hürth abgetrennt sein würde. Burbach gehörte damals zur Pfarrei St. Dionysius, Gleuel.

Der Architekt Hans Pörkert hat die Kirche wie ein Zelt geplant (das neue Bundeszelt). Die Stützen stellen die Zeltstangen dar und die Fenster und Mauerfüllungen die Zeltplanen. Die Kirche wurde auf dem damals noch freien Feld zwischen den beiden Orten erbaut und 1962 eingeweiht. Sie greift auf die Tradition des benachbarten ehemaligen Zisterzienserkloster Marienbrunn zurück, wovon auch der Name abgeleitet wurde.

Grundlage für den Bau der Kirche war die Errichtung der Kirchengemeinde St. Maria am Brunnen zu Alstädten-Burbach durch Kardinal Frings am 1. Juli 1959. Im Vorfeld hatten Bürger von Alstädten und Burbach bereits 1954 einen Kirchenbauverein gegründet und durch Sammlung von Geldern den Grundstock für die Finanzierung der Kirche gelegt.

Die Kirche St. Maria am Brunnen greift auf die Tradition des benachbarten ehemaligen Zisterzienserklosters Marienbrunn zurück (heute „Kloster Burbach“ genant). Dieses Kloster wurde 1233 gegründet und durch die Säkularisation 1802 aufgehoben und danach weitgehend abgerissen. Lediglich das ehemalige Äbtissinnenhaus blieb erhalten. Sakrale Kunstwerke aus dem Kloster befinden sich jedoch heute in den Kirchen St. Katharina, Alt-Hürth, St. Dionysius, Hürth-Gleuel und St. Wendelinus, Hürth-Berrenrath und im Schnüttgen-Museum, Köln.

 

Im  Jahre 1959  wurde der Grundstein gelegt, ein mit Eichenlaub verzierter Stein vom Kölner Dom.

Am 25. September 1960 wurde die Kirche durch Dechant Krings geweiht.

 

Der Architekt Hans Pörkert aus Kerpen-Horrem hat die Kirche wie ein Zelt geplant (das neue Bundeszelt). Die Stützen stellen die Zeltstangen und die Fenster- und Mauerwerksfüllungen die Zeltplanen dar. Die Kirche hat etwa 200 Sitzplätz

 

 

Beim Eintritt in die Kirche fällt der mächtige Altar auf.  Hier hat der Künstler entsprechend dem Gabengebet das Brot dargestellt – als Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit - durch ein großes Ährenbündel und einen großen Mühlstein aus dem ehemaligen Kloster Marienbrunn.

 

 

Das Kreuz ist das Zeichen der Christen für den Tod aber auch für das Leben. Das 9 Zentner schwere Kreuz von Egino Weinert stellt uns dies eindrücklich vor Augen. Jesus ist hier als Sieger dargestellt, der sich vom Kreuzesholz löst und mit seinen Armen die ganze Welt umfasst.

Rechts und links sind Szenen aus dem Alten Testament zu sehen. Zwei Träger (rechts) mit einer übergroßen Weinrebe sind Symbol für das Land, in dem Milch und Honig fließt. Moses (links) lässt auf Geheiß Gottes mit seinem Stab Wasser aus einem Felsen sprudeln. Über Jesu Haupt erscheint die Hand des Vaters mit dem Siegerkranz und zu Jesu Füßen nimmt der Paradiesbaum wie ein Kelch das Opfer Christi auf.

 

Der Ambo ist der Mittelpunkt des Wortgottesdienstes.

Egino Weinert stellt hier Szenen der Heilsgeschichte dar. Rechts salbt Maria von Bethanien mit ihren Haaren Jesu Füße, links ist die Heilung der an Blutungen leidenden Frau dargestellt. Auf der  Rückseite wäscht Jesus Petrus die Füße und auf der Vorderseite sehen wir Jesu Mahl nach der Auferstehung mit den Emmausjüngern.

 

 

Das Sakramentshaus (Tabernakel) wurde vom  Architekten  Hans Pörkert  entworfen. Es  besteht  aus  drei  Mühlsteinen  aus  der alten Klostermühle.  Im Zentrum der strah-lenförmig ausgehenden Mehlrinnen  befindet sich der eigentliche Tabernakel, der mit einem Emaillerelief von Egino Weinert geschmückt ist. Die Apostel stehen dort beim letzten  Abendmahl  fassungslos  vor   dem großen Wunder.

Das von Olaf Höhnen entworfene Taufbecken ist  mit  einem  Bronzedeckel verschlossen, an dessen  Spitze  der  Heilige  Geist  in  Gestalt  einer Taube thront.Die  drei  Bögen  auf  dem  Deckel  weisen auf die  göttlichen  Tugenden  ( Glaube,  Hoffnung und Liebe) hin.

Für die Marienstatue  diente dem Bildhauer Olaf  Höhnen ein Siegel der  Zisterzienser-klöster als Vorbild.

 

 

Die von P. Weigmann entworfenen  Fenster zeigen Szenen  um die Gottesmutter aus dem„Glorreichen“ und  dem „Freudenreichen“ Rosenkranz.

Die Orgel  wurde  von der Kölner Firma Seifert gebaut. Der Spieltisch hierzu steht auf der Empore.

 

 

 

 

 

 

 

St. Brictius, Stotzheim

 

Der erste Kirchbau geht auf das Jahr 1778 zurück. Eigenständig ist St. Brictius seit 1861, bis dahin bildete Stotzheim einen Teil der Pfarrei Efferen. Die Kirche stand am Friedhof und musste in den dreißiger Jahren wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Im September 1936 wurde der Grundstein für unsere Pfarrkirche in ihrer jetzigen Form am heutigen Standort gelegt; die Weihe des neuen Gotteshauses fand bereits am 1. August 1937 statt. Im Krieg erlitt die Kirche erhebliche Schäden, wurde jedoch binnen kurzer Zeit  wieder restauriert.

Im Jahre 1987 geriet Stotzheim  in die Schlagzeilen der Medien, als in den Morgenstunden des 1. Mai St. Brictius durch Brandstiftung bis auf die Grundmauern nieder brannte. Besonders schmerzlich  war der Verlust des Altarbildes, welches aus dem Jahre 1496 stammte. Der Wiederaufbau wurde mit viel  Energie und Engagement in Angriff genommen, und schon am 27. August 1988 konnte die Kirche durch Weihbischof Walter Jansen erneut ihrer Bestimmung übergeben werden.  Von dem Kölner Künstler Toni May wurde ein neues Altar-Triptychon erstellt, welches sich in seinem Darstellungsinhalt an das verloren gegangene anlehnt, aber zusätzlich Szenen und Personen der heutigen Zeit in der Erinnerung zum 1. Mai einbezieht.

Der Namenspatron unserer Kirche und Pfarrgemeinde, der heilige Brictius, war der Lieblingsschüler des heiligen Bischofs Martin von Tours. Der heilige Bischof Brictius folgte ihm auf dem Bischofsstuhl von Tours und lebte bis zur Mitte des 5. Jahrhunderts.